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Ein
Mädchen sieht in ihren Träumen das Böse, sie kann nicht mehr
schlafen. Folglich muss sie zum Nightmare Detective, welcher des
Gedankenlesens mächtig ist. Der Fall, der ihm geschildert wird,
erinnert ihn an seine Kindheit, genauer gesagt an seine
verstorbene Mutter. Um das Mädchen zu retten und um seine Mutter
zu verstehen dringt er in das Innere des Bösen ein. |
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Ist
die Welt voller Angst? Eine Frage, die nicht nur diesen Film
bewegt. Womöglich beschäftigt selbige die ganze Welt, zumindest
jeden Menschen, der einigermaßen des Denkens befähigt ist.
Jedem, der Interesse an der Alltagsphilosophie hat, sei dieser
Film wärmstens empfohlen. Denn dies ist nicht nur ein Horrorfilm,
es ist ein Meisterwerk Japanischer Filmkunst. Versüßt mit
grandiosen Effekten und
einem erstklassigen Soundtrack, um neben dem Gehirn auch die Sinne
zu betören. Filmpoesie vom Feinsten!
Trotz
all dieser Schönheiten des Films, schafft er es, furchterregend
zu sein und den Zuschauer in Spannung zu versetzen. Leider gibt es
zwischendurch aber ein paar langweilige Szenen, die sich zu sehr
in die Länge ziehen. Allerdings fällt dies kaum auf, da die
wirklich wichtigen Momente sehr packend sind und diese paar
negativen Minuten schnellstens und fast komplett in Vergessenheit
geraten lassen.
Der Nightmare Detective glänzt in seiner Rolle. Und das nicht,
weil sie leicht zu spielen scheint. Nein – eher im Gegenteil.
Eine solche Rolle so gekonnt auszufüllen zeugt von viel Talent.
Ryuhei Matsuda, du hast's drauf! Die Melancholie, die
Selbstzweifel, der Umgang mit einer schwerlastenden Gabe und, und,
und, … – die innerlichen Probleme eines Menschen darzustellen,
ist nicht immer leicht – trotzdem versuchen sich Viele darin und
scheitern kläglich. Gerade auch deutsche Möchtegern-Schauspieler
sollten sich hier mal ein wenig umschauen und lernen, bevor sie
uns mit Telenovelas das Leben versalzen. Die anderen
Darsteller machen ihre Sache auch nicht schlecht, allerdings haben
sie keine Chance aus dem Schatten des Nightmare Detectives zu
gelangen.
Alles
in allem hat Regisseur Shinya Tsukamoto ("Tatsuo, Tatsuo
2") wieder einmal bewiesen, was er so kann. Dieser Mann
schafft es in Zeiten, in denen sich andere nur auf tolle Effekte
verlassen um möglichst viel Geld mit möglichst wenig Anspruch in
die Kinokassen zu bringen, eine Harmonie aus Leidenschaft und
Nervenkitzel auf die Leinwände und Bildschirme zu zaubern.
Allerdings
ist der Film dann auch weniger etwas für einen lockeren DVD-Abend.
Man sollte ihn sich lieber in Ruhe und ohne Bier anschauen, sonst
wird es schwer werden zu folgen.
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