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In Georges Kopf tickt es nicht so wie es
eigentlich ticken soll, sprich er ist geisteskrank. Der Grund für seine
psychischen Störungen ist ein Vorfall, der sich im Kindesalter ereignete.
Nun sitzt er in einer geschlossenen Anstalt, wo man neue Medikamente an ihm
testet. Aufgrund der guten und vor allem stabilen Entwicklung des Patienten
beschließen die verantwortlichen Ärzte George Freigang zu erteilen, um
wirklich festzustellen ob die Medikamente angeschlagen haben.
Aber es kommt, wie es kommen muss. Die Ärzte müssen einsehen das sie einen
Fehler gemacht haben, als George sich nicht wie abgesprochen, meldet. Das
dieser Fehler ein schwerwiegender für viele Unbeteiligte ist, wird schnell
klar als die ersten Opfer beklagt werden müssen, die der verrückte George
brutal tötet. Er befindet sich auf dem Weg von New York, in seine alte
Heimat Florida.
Georges Zustand ist nicht sonderlich gut, da er immer wieder von
schrecklichen Alpträumen heimgesucht wird, was ihn zu weiteren Morden
treibt. Als er sein Ziel erreicht hat, wird langsam klar was ihn in seine
Heimat zurückgetrieben hat. Er beobachtet das Haus seiner Ex-Frau in dem
sie mit ihren Kindern und ihrem neuen Freund lebt. George hat vor die
komplette Familie umzubringen, um so seine Kindheitserlebnisse zu
verarbeiten. Denn seine alptraumhaften Erinnerungen werden immer stärker
und er wird wie nie zuvor von den veralteten Gedanken terrorisiert, wie er
seinen Vater und ein Prostituiere mit einer Axt erschlug... |
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„Nightmare in a damaged brain“ der in
Deutschland am 23.05.1984 unter dem Titel „Nightmare“ beschlagnahmt
wurde, ist ein Slasher der sich wirklich sehen lassen kann!
Glücklicherweise haben sich einige bekannte Horrorlabel bereit erklärt den
Film erneut uncut aufzulegen, sodass auch die heutigen Erwachsenen, die es
bis 1984 noch nicht waren, in den Genuss kommen, diesen Film gucken zu
dürfen. Ob dies allerdings ein anhaltender Zustand ist, ist fraglich, da
der Staat wieder lustig am beschlagnahmen ist ...
Von der Story her ist „Nightmare in a damaged brain“ ähnlich der
berühmten Filme dieses Subgenres, wie zum Beispiel “Der New York Ripper“
oder auch „Maniac“. Schlicht geht es aus einem bestimmten Grund von Mord
zu Mord, bis sich die Lage schließlich aufklärt. Auch wenn es sich nicht
sonderlich spannend anhört, hat der Film etwas, was einen fesselt und gar
nicht ans Abschalten denken lässt.
Besonders hervorzuheben ist die absolut brillante Atmosphäre, die einen
spüren lässt, was in dem Killer vorgeht. Gepaart mit den immer wieder
erscheinenden Kindheitserinnerungen, die sich nach und nach aufbauen um am
Ende den waren Grund der Verhaltensstörung des Mörders preiszugeben, ist
es einer gelungene Mischung, die den Film sehr sehenswert machen und nicht
unbedingt für ein Wohlfühlgefühl sorgen. Aber für diesen Punkt gibt es
für die Splatterfans ja einen besonderen Grund sich solche Filme
anzugucken, der in diesem Fall von dem Meister der Spezialeffekte, Tom
Savini, höchstpersönlich bearbeitet wurde. Die Splatterszenen tauchen zwar
nicht übermäßig oft auf, dafür haben sie es aber in sich! Kenner des
Films werden mir recht geben wenn ich die erste und letzte Szene des Films
als besonders gelungen erwähne! Ich sage nur hart, hart, hart und
sicherlich der Grund der Beschlagnahmung!
Auch gelungen fand ich das Agieren der Schauspieler, sowie die Filmmusik.
Ein paar kleine Abstriche muss ich hier allerdings machen, da mir zum einen
der kleine Junge, der eine art Hauptrolle spielt, etwas auf die Senkel
gegangen ist und zum anderen weil die Musik manchmal Frequenzen erreicht,
die so hoch sind, dass sie fast Schmerzen im Kopf verursachen. Die beiden
Punkte sind aber sicherlich Geschmacksache. Einen wirklich negativen Aspekt
gibt es dann aber leider dennoch! Einige Szenen sind meiner Meinung nach
etwas zu aufgebläht, was zur Folge hat das einem über mehrere kurze
Strecken etwas langweilig wird. Aber glücklicherweise hält sich das
einigermaßen in Grenzen und bei solchen Filmen weiss man ja das nach jeder
langweiligen eine blutige Szene kommt...
Alles in allem ist „Nightmare in a damaged brain“ ein guter Film seines
Subgenres und sollte von allen Liebhabern gesehen werden, solange es noch
die Möglichkeit gibt. |