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Irgendwann im Mittelalter: Der grausame Barbar
Nikos konnte endlich zur Strecke gebracht werden. Seine ganze Kraft
schöpfte er stets aus seiner Maske. Seinen Wiedersachern gelang es jedoch
ihm diese Maske herunterzureisen, wodurch er verwundbar wurde und dadurch
endlich getötet werden konnte. Jedoch schwur der Barbar Rache!
In der Gegenwart: Eine Gruppe von Studenten nimmt gerade im Unterricht den
Barbaren Nikos durch und einige der Schüler beschließen eine sich gerade
in der Stadt befindliche Ausstellung über Rumänische Kunst zu besuchen, um
sich besser auf eine bevorstehende Prüfung vorzubereiten. Bei dieser
Ausstellung treffen sie auch auf ihren Lehrer und dessen Geliebt. Als ein
Kunstdieb sich schließlich in den privaten Bereich schleicht, wird er dort
von einem Wachmann erwischt und es beginnt zwischen den beiden ein
tödlicher Kampf, d.h. bevor der Wachmann tot zusammenbricht, gelingt es ihm
noch einen Schuß aus seiner Waffe abzufeuern und damit den Dieb schwer zu
verletzten (er zerfetzt ihm die Halsschlagader). Der Dieb taumelt
schließlich über eine hölzerne Kiste und sein Blut dringt durch die
Holzsparren hindurch. In der Kiste befindet sich jedoch die Maske von Nikos,
der durch das Blut auf seiner Maske wieder ins Leben zurückgeholt wird.
Der Rest des Filmes ist ein einziges Schlachtfest, denn Nikos zieht nun
mordend durch New York und metzelt gnadenlos alles nieder, was sich ihm in
den Weg stellt. |
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Nun denn, ich würde euch gerne mehr zur Story
erzählen, aber viel mehr gibt der Film im Grunde nicht her. Die Story ist
recht fade und vorhersehbar, weswegen ich diesen Film auch nur bedingt
empfehle. Das meiste kann man sich ohnehin im voraus denken. Bei dem Film
handelt es sich um den 4. Teil der Violent Shit-Filme. Ich habe inzwischen
auch Teil 1 und etwa die Hälfte von Teil 2 gesehen und muss sagen, dass
dieser Teil hier bei weitem besser ist als seine Vorgänger (Teil 3 habe ich
immer noch nicht gesehen – mir fehl nach wie vor der Mut dazu). Von der
Story her wurde Karl the Butcher hier übrigens einfach durch Nikos the
Impaler ersetzt. Ansonsten haben beide ziemliche Ähnlichkeit miteinander.
Die Atmosphäre ist teilweise recht gut gelungen. Zumindest zu Beginn des
Filmes, die Rückblende ins Mittelalter finde ich sehr gut gelungen. Dagegen
erzeugt das Atelier, wo der nächste große Part spielt, bei mir weniger ein
bedrohliches Gefühl. Alles sieht einfach zu gestellt aus und wirkt nicht
real. Vollkommen überflüssig finde ich auch die Duschszene, in der ein
junges Mädel abgemurkst wird. Gut, die männlichen Wesen unter euch, werden
vermutlich gerade diese Szene lieben. Ich halte sie für „etwas“ zu
langatmig. Man weiß genau, daß etwas passieren wird, aber es dauert
einfach ewig bis es endlich so weit ist. Es könnte ja auch mal
ausnahmsweise ein Kerl duschen, aber nein...
Die Darsteller sind mal wieder unbekannterer Natur, lediglich Bela B. hat
eine kleine Nebenrolle in einer Videothek in dem Film übernommen, wo er
eine etwas trottelige Gestalt spielt. Nikos wird von Regisseur Andreas
Schnaas gespielt. Die sonstigen Darsteller wirken teilweise recht
unbeholfen. Aber dies ist auch ein Low Budget Film, also darf man in dieser
Hinsicht auch nicht zu viel erwarten.
Splattertechnisch hat der Film dagegen sehr viel gutes zu bieten! Man merkt,
dass hier der größte Schwerpunkt gesetzt wurde, denn im Grunde geht es in
dem Film auch nur ums metzeln. Nikos zieht mit seinem Schwert umher und
metzelt halt alles nieder, was ihm in den Weg kommt. Da werden Leuten in der
Mitte durchtrennt, Köpfe abgeschlagen usw. An Blut wurde halt wirklich
nicht gespart. Was auch der Grund ist, warum dieser Film von mir
splattertechnisch die höchste Wertung bekommt und ich ihn noch bedingt
empfehle. Sonst bekäme er nämlich keine Empfehlung von mir.
Recht spaßig fand ich auch, als Nikos vor der Videothek steht und er
irgendwie Filmgestalten aus Videokassetten die im Schaufenster stehen, auf
sein Schwert überträgt um diese anschließend in seine Opfer zu
manifestieren (fragt nicht warum... ich weiß nicht wieso). Die Gestalten
sind Hitler, den er auch als erstes wieder abmurkst, weil er ihn nicht als
Meister anerkennen will, Princess of Darkness (eine Vampirin), 2 Ninjas und
ein Weib alla Oberbayern Marke Heidi (die jedoch auch recht schnell wieder
von ihm abgemurkst wird, weil sie einfach nur nervt).
^v^ FAZIT: ^v^
Wie bereits erwähnt empfehle ich diesen Film nur bedingt und zwar nur
reinen Splatterfans! Die Story ist wirklich sehr dünn, dazu kommt noch,
daß der Streifen bisher nur auf Englisch erhältlich ist. Ich habe diesen
Film auf dem letzten Splatterday Night Fever Festival in Saarbrücken
gesehen. Ich finde es schwierig diesen Film richtig zu bewerten, denn
splattertechnisch ist der Film grandios, dagegen stehen jedoch diese
langatmige Duschszene, (die ist einfach nur nervend!) und die Story, die
auch wieder zum Verlust der Gesamtqualität beiträgt. Daraus folgt dann
eine Durchschnittswertung als Gesamturteil. Was allerdings im Gegensatz zu
den übrigen Teilen eigentlich schon fast wieder zu wenig ist. |