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Für Sophie soll der 7.11 zu einem
verhängnisvollen Datum werden. Als die Fotografin und Lektorin von einem
Chinaessen mit Freund Hugh kommt, verspürt sie immer noch etwas Hunger. Sie
schickt ihren Freund in einen kleinen Laden, damit er ihr etwas Süßes
besorgt.
Analog zu Hugh sucht ein Gauner den Laden auf und macht den Besitzern sowie
dem einzigen Gast auf seine bösen Absichten aufmerksam. Da er
offensichtlich ein Amateur ist, verliert er schnell die Nerven und tötet
alle, die sich im Laden befinden. Für Sophie bricht daraufhin die Welt
zusammen und sie offenbart sich ihrem Seelenklemptner. Sie spricht
natürlich vom Tod des Freundes, davon dass sie ihn betrogen hat und zudem
von merkwürdigen Zwischenfällen, die alle mit dem Abend des 7. November zu
tun haben. Als es Sophie zuviel wird, bricht sie zusammen. Als sie aufwacht
ist wieder der 7. September. Doch das bereits erlebte verändert sich... |
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15 Tage Drehzeit, und pro Tag 20000$. Es wird
sicherlich nicht viele Regisseure und Produzenten in Hollywood geben, die
mit diesen Vorraussetzungen einen passablen Filmbeitrag aus dem Hut zaubern
können. Mit einem mikroskopisch kleinen Budget von 300000 Dollar hat Greg
Harrison allerdings geschafft "November" in den Kasten zu bringen.
Einen Film, der auf den Spuren von "Mulholland Drive" und anderen
Genregefährten wandelt.
Die Story soll an dieser Stelle nicht weiter beschrieben respektive erklärt
werden, da man sonst einfach zuviel zum Film erzählen würde. Es sei bloß
gesagt: "Verleugnung", "Verzweiflung" und
"Akzeptieren". "November" ist ein feiner Mix aus
Thriller, Mystery-Movie sowie Drama und bringt mit Courteney Cox, der
Reporterin aus "Scream" oder der Tusse aus "Friends",
sogar so etwas wie einen Star an den Start. Courteney genießt es
offensichtlich sehr, vor der Kamera zu stehen. Allerdings ist ihr die Rolle
für die hübsche Amerikanerin eine Nummer zu groß. Mimik und Gestik wirken
übertrieben und die Stimmungsschwankungen kann sie nicht 100%ig glaubhaft
rüberbringen. Alles in allem spielt sie aber durchaus solide und
ansatzweise glaubhaft.
Spannung ist im Verlauf des Films nicht allzu viel vorhanden und die
Atmosphäre hält sich ebenfalls in Grenzen. Die Macher haben sich zwar
Mühe gegeben, und verschiedene Teilabschnitte mit verschiedenen Farbfiltern
abgemischt um Stimmung zu übertragen, so richtig will das Ganze aber nicht
wirken. Vielleicht liegt es daran, dass auf Mini-DV gedreht wurde, was das
Bild ja etwas grobkörniger macht. Trotz der fehlenden Spannung ist
"November" recht unterhaltsam, was nicht zuletzt an dem gut
umgesetzten Script liegen dürfte. Langeweile kommt eigentlich gar nicht
auf, da man das neu gezeigte Treiben immer wieder interessiert verfolgen
kann.
Vom Gesamteindruck ist "November" allerdings nicht ganz so gut.
Das Drehbuch hätte etwas deutlicher ausdrücken können, was der Autor
vermitteln will. Der Streifen ist zwar ganz unterhaltsam, aber sicherlich
kein Kandidat zum Mehrfachgucken und somit weniger als Kultfilm geeignet.
Das eine Mal sollte man ihn sich als Filmfan aber ruhig geben.
Schlussendlich muss man feststellen: Sehenswert, aber bei weitem kein Lynch. |