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Zwei junge Mädchen machen auf ihrer Fahrt
durch eine afrikanische Wüste Rast in einer Oase. Erstaunt über die
Schönheit der Natur durchforsten sie die Gegend etwas intensiver, bis sie
auf seltsame Dinge stoßen: Im dichten Gebüsch finden die Frauen
Militäruniformen, die offensichtlich aus dem ehemaligen Nazi-Deutschland
stammen. Als eine der beiden Damen in Panik gerät und wegläuft, wird sie
plötzlich von zwei Händen, die aus dem Erdreich ragen, festgehalten...
Unterdessen haben der Sohn eines ehemaligen deutschen Soldaten und ein
Geldgeier Wind davon bekommen, dass im Krieg deutsche Kampftruppen in einer
Oase einen erbitterten Kampf geführt haben, bei dem es um 6.000.000 Dollar
ging. Der Geldschatz gilt seitdem als verschollen. Beide Parteien vermuten,
dass das Geld immer noch in der Oase zu finden ist. Während sich die
Schatzsuche für den Geldgeier schnell erledigt hat, macht sich der
Soldatensohn zusammen mit einigen Leuten aus seinem Bekanntenkreis auf, das
verschollene Geld zu bergen. Ein Himmelfahrtskommando: Es kursieren nämlich
Gerüchte, dass die toten Soldaten von damals immer noch leben... |
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Yes!!!! ähhhh Jess Franco heißt der
Verantwortliche, der sich diesen Mist hat einfallen lassen. Der Kult- und
Vielfilmer ist ja eher dafür bekannt, dass er vor keinem Drehbuch
zurückschreckt. Somit kommt der Betrachter denn auch zu dem zweifelhaften
Vergnügen, sich von billig maskierten Ex-Nazis (da tot) und
Neuzeit-Schatzsuchern unterhalten zu lassen. Unterhalten ist vielleicht doch
die falsche Wortwahl, da "Die Oase der Zombies" eigentlich nur
wenig unterhält. Der Plot, der sich ja eventuell noch etwas interessant
anhört, sticht durch Nichtssagen hervor, dass durch ewig lang gezogene
Szenen hervorgerufen wird, in denen so gut wie nichts passiert. Hier und da
gibt es zwar mal Erklärungsversuche, um das Ganze etwas interessanter zu
gestallten, die meiste Zeit sind aber irgendwelche Bilder zu sehen, die die
Geschichte nur künstlich aufblähen.
Man könnte jetzt meinen, dass, wenn der Film an sich schon nicht sonderlich
unterhaltsam ist, wenigstens der Trash-Gehalt stimmen müsste, um zumindest
für ein klein wenig Unterhaltung zu sorgen. Dieses ist hier jedoch nur
bedingt der Fall.
Wenn man zum Beispiel die schlechten Masken der Untoten sieht, muss man sich
schon zusammenreißen um nicht lauthals loszulachen, aufgrund der billigen
Machart können einem als Filmfan aber auch die Tränen in die Augen
schießen. Auch die Dialoge haben dieses "ganz besondere" Niveau.
Zusammen mit der "Unter-aller-Sau-Porno-Synchronisation" könnten
sie einem durchaus den einen oder anderen Lacher entlocken. Im
Gesamteindruck ist jedoch alles eher langweilig, weniger trashig oder gar
witzig. Zudem wäre noch negativ zu erwähnen, dass Franco wieder auf sein
altbewährtes Stilmittel, die Handkamera, zurückgegriffen hat. Ziemlich
nervend und nicht gerade schonend für die Augen...
Und was gibt es Positives zu vermelden? Nun ja... zum einen wäre da die
relativ kurze Lauflänge des Films. Zum Glück hat der Zuschauer nach nur
knapp 80 Minuten alles überstanden. Des weiteren gibt es wirklich schöne
Landschaftsaufnahmen von idyllischen nordafrikanischen Kleinstädten und der
Oase. Diese Aufnahmen sind meist mit exotisch anmutender Musik gespickt, was
wenigstens eine Wohltat für die Ohren ist. Das alles entschädigt aber
nicht für einen durch und durch uninteressanten und völlig überflüssigen
Film, der eigentlich nicht mehr als Zeitverschwendung ist - es sei den man
ist absoluter Franco-Fan. Dann sollte man aber auch so sehr Fan sein, dass
man sich die deutsche Synchronisation schenkt... |