|
Der
Wilde Westen im Jahre 3031. Der schlangenähnliche und ziemlich
ruchlose Alienbösewicht Redeye terrorisiert die 539 Einwohner zählende
Stadt Oblivion. Nachdem sein Vater, der Marshall, getötet worden
war, will der Cowboy Zack Stone Rache nehmen und die Stadt vom Übel
befreien. Unterstützt wird er hierbei von einem weiblichen Cyborg
und einem Indianer. |
|
Die
Story sagt schon alles: Trash pur wird uns hier vom Regisseur Sam
Irvin geboten. Der auch als "Alien Desperados" 1994
erstmals erschienene Film "Oblivion" wurde in der nähe
von Bukarest, Rumänien, gedreht und in den USA produziert. Der
Sciencefiction-Western mit Elementen der Komödie und durchaus hübschen
Frauen, wie es bei Filmen üblich ist, die bei Full Moon Features
erscheinen, weiß stellenweise durchaus zu überzeugen. Zwar
schieben sich zwischendurch immer mal wieder Szenen ein, die wenig
bis gar nicht spannend sind, jedoch schadet dies dem Gesamtprodukt
nicht wirklich. Denn das Augenmerk sollte nicht in erster Linie
auf der Story liegen.
Sehenswert sind die Darbietungen von George Takei (Hikaru Sulu aus
„Star Trek“), der nur zu gern aufblitzen lässt, dass es sich
um eine Low-Budget Produktion handelt. Auf eine andere Weise überzeugend
wirkt die Performance von Carel Struyken (bekannt aus vielen
„Star Trek“-Produktionen), da er sich im Gegensatz zu Takei
ernst um das Ausüben seiner Rolle kümmert.
Einen Blick wert ist die Kulisse. Die Westernstadt erscheint so,
wie man sich so etwas vorstellt. Die wenig furchterregenden, dafür
aber lustigen Aliens wissen ebenfalls zu gefallen.
Oblivion ist auf jeden Fall etwas für Trashliebhaber: Cowboys und
Cyborgs treffen aufeinander. Ein schöner Spaß, gemischt aus
Vergangenheit und einer Zukunft, die hoffentlich nicht so
eintrifft. |