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Micah und Katie sind ein Pärchen,
das frisch in ein schickes, viel zu großes Haus eingezogen ist.
Alles scheint wunderbar für Katie, ist sie, die Amerikanistik
Studentin, doch grad mit ihrem wohlhabenden Macker
zusammengezogen. Welche Frau träumt nicht davon?
Wovon auf jeden Fall niemand träumt ist ein Dämon, von dem man
verfolgt wird, der nachts einfach auftaucht und Terror walten lässt.
Der jedem den Schlaf raubt. Der auch mächtig und böse genug ist,
einem das Leben zu nehmen…? |
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Was
diesen Film besonders auszeichnet? Er polarisiert. Die Einen
sagen, er sie total langweilig, die anderen sind aufgrund der
Spannung völlig hin und weg. Horror-Page.de sagt: Alle haben
recht, aber auch unrecht. Zu Beginn, etwa die ersten dreißig
Minuten, ist der Film wirklich total langweilig, sogar so dermaßen
langweilig, dass man den Rest schon gar nicht mehr gucken will.
Das Pärchen stellt sich vor und nach und nach (und nach und nach
und nach) wird man in die Story eingeführt, die im Endeffekt, für
einen Low Budget Film, ziemlich gelungen ist. Nur ist der Weg
dorthin nun mal sehr, sehr, sehr lang und sehr, sehr, sehr kräftezehrend.
„Was
nun, Herr Regisseur? Wir brauchen Äktschn!“
Diesen
Hilfeappell scheint der unbekannte und unerprobte Regisseur Oren
Peli dann wirklich vernommen zu haben, als es nach der ersten
halben Stunde dann mal um das wesentliche des menschlichen Lebens
geht: Horror und Spannung. Stimmung und Spannung steigen
unerwartet, als uns der Dämon mit seiner Anwesenheit zu
erschaudern versucht.
Ab
und zu hat man als Zuschauer dann endlich auch das Glück, dass
man sich ein wenig erschreckt.
Micah
lässt die Kamera nachts laufen, Katie und er gehen schlafen und
wir sehen allerhand mysteriöses: Katies Decke bewegt sich, das
Licht geht in irgendwelchen Räumen an, Fußspuren, die an einen
Riesenvogel erinnern, erscheinen auf dem Schlafzimmer Boden. Gegen
Ende verändert sich dieses Erschrecken dann stellenweise sogar in
Gänsehaut. Zum einen durch die gute Inszenierung, aber auch durch
die für so einen Film perfekte Kameraführung. Inspiriert durch
"Blair Witch Project", so eine gängige Vermutung, hat
man auch hier versucht, alles wie ein Experiment/eine
Dokumentation zu gestalten.
Und diese
Entscheidung war wohl auf jeden Fall die richtige, wie die
klingelnden Kinokassen es freudenvoll darstellen. |