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Wie
es schon im ersten Teil der Fall war, gaben sich die Macher bei
„Paranormal Activity 2“ mit einem geringen Etat zufrieden. Das
muss nicht gleich heißen, dass der Film im Vergleich zu manch
aufwendig hergestellten Hollywoodstreifen weniger zu bieten hat
– manchmal ist weniger nun einmal mehr.
Denn
eins hat dieser Film, was teure Horrorfilme den Zuschauern nicht
in dieser hervorragenden Art bieten können: grausamen
Gedankenterror! „Paranormal Activity 2“ produziert noch viel
mehr Gänsehaut als sein Vorgänger. Und zwar dadurch, dass der
Zuschauer nur das Material der Überwachungskameras und der
privaten Familienkamera zu sehen bekommt.
Im
ersten Teil dauerte es eine gehörige Zeit, bis der Dämon endlich
mal losgelegt hat. Im zweiten Teil geht es direkt los. Spannend
ist diese Sache gerade aufgrund der wenigen Special-Effects, derer
man sich hier wirklich nur sehr selten bediente. Splatter und/oder
Gore gibt es hier nicht zu sehen.
Aber
die Zähne klappern trotzdem. Gerade die Ungewissheit, was diesen
Terror verursacht, das Unsichtbare, das alle in Furcht versetzt, lässt
auch den Zuschauer den kalten Angstschweiß auf der Stirn fließen
spüren.
Auch
die unbekannten Schauspieler tragen hier viel zu bei. Während wir
Katie(Katie Featherston) und Micah(Micah Sloat) schon aus dem
ersten Teil kennen, helfen die neuen Gesichter(Brian Boland als
Dan, Sprague Grayden als Kristi, Molly Ephraim als Ali) durch ihre
guten Darbietungen den Filmkonsumenten das Fürchten zu lehren.
Auch
die Story verdient sich eine Erwähnung an dieser Stelle, denn „Paranormal
Activity 2“ ist Prequel, Sequel und auch Parallelhandlung zum
ersten „Paranormal Activity“. Einige Fragen, die noch nach dem
Ende mit Fragezeichen versehen waren, werden hier nun geklärt.
Regisseur
Tod Williams(„The Door in the Floor – Die Tür der
Versuchung“, 2004) ist mit „Paranormal Activity 2“ ein
echter Schocker gelungen. |