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Auf einer einsamen Insel befindet sich ein
Hotelkomplex, in dem etwas seltsame Umstände herrschen. Dort irrt ein
Wissenschaftler umher, der offensichtlich ein Mädchen umbringt, sie
aufschneidet und Säure in ihre Gedärme schüttet...
Der ältere Herr macht dies, da ihm ein Experiment aus dem Zügeln geglitten
ist, indem irgendwelche Parasiten irgendwelche Menschen befallen haben. Die
befallenen Leute zeigen nach dem Befall ein anderes Verhalten, dass
besonders durch vermehrten Sexualtrieb gezeichnet ist. Durch die anhaltenden
Lustorgien, werden immer mehr Leute mit dem Parasiten verseucht, der aber
auch in seiner Wurmgestallt umher rennen und in die Körper uninfizierter
Menschen dringen kann. Der Professor weiß, dass er schleunigst handeln muss
wenn er überleben und eine weitere Verbreitung des Parasiten stoppen will,
seine Chancen stehen aber nicht unbedingt gut... |
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David Cronenberg hat sich im Bereich des
Horrorfilms ja durchaus einen Namen gemacht und hatte bei einigen sehr
erfolgreichen Filmen den Regiestab in der Hand. Allerdings hat David nicht
nur Meisterfilme wie „Scanners“ oder „Die Fliege“ gemacht, sondern
auch den ein oder anderen Komplettaussetzer gehabt.
„Parasiten-Mörder“ ist durchaus als ein durchweg misslungener Film zu
betrachten, da es nicht einmal gute Ansätze zu bewundern gibt. Der Anfang
mag ja noch recht interessant für Freunde des Gore-Films sein, als der
komische Wissenschaftler auf eine recht seltsame Weise versucht, das
Mädchen von ihrem Parasiten zu befreien, was danach kommt, ist allerdings
kaum auszuhalten.
Im Mittelpunkt stehen irgendwelche notgeilen Menschen, die aufgrund der
Verseuchung zu debilen Sexbestien geworden sind und den unzähmbaren Drang
verspüren, sich fortpflanzen zu müssen respektive den Parasiten
weiterzugeben. Dies hat natürlich zur Folge, dass andauernd irgendwelche
nackten Menschen vor der Kamera rum springen und dem Ganzen, mit ihrer
amateurhaften Art, den Eindruck vermitteln, dass es sich nicht mal mehr um
einen B-Film handelt. Wenn die nackten Menschen sich dann mal nicht lebhaft
paaren, wird ordentlich unter den Folgen der Infektion gelitten, was sich
meist in Szenen zeigt, in denen ordentlich Blut ausgekotzt wird.
Ne... dass will wirklich niemand sehen, denn dummerweise wirken die Szenen
nicht mal trashig, sodass man ihnen etwas unfreiwillige Komik nachsagen
könnte. Wäre der Regisseur dieses Streifens nicht ein gewisser Herr
Cronenberg, wäre er sicherlich schon längst in der Versenkung
verschwunden, da er eine uninteressante Story darbietet, keine Spannung und
nur wenig Atmosphäre besitzt und die Spezialeffekte unter aller Sau sind.
Von daher ist der „Parasiten-Mörder“ eine reine Enttäuschung. |