|
Eine Amateurband ist auf dem
Weg zu einem Gig in einer nahegelegenen Stadt. Aber ganz plötzlich
bleibt ihr Van stehen, nur weil niemand daran gedacht hat zu
tanken. Um sämtliche Problematik zu komplettieren: Der Ort, an
dem der Van anhielt ist leider im Nahrungssuchgebiet der
Schweinemutanten, eine Spezies mit Menschenkörper und
Schweinegesicht die von Wissenschaftlern in einem Krankenhaus
geschaffen wurden. Teamwork wäre angebracht, die teils
extrovertierten Member der Band machen das aber nahezu unmöglich… |
|
Filme
mit Schweinemutanten gibt es nicht allzu viele. Warum nur? Liegt
es an der wenig Spannung erregenden Vorstellung selbiger
„Tiere“? – Eher nicht. Vielleicht liegt es aber auch an der
Problematik, diese Dinger in eine Story einzubauen? – Genau! Da
hätte man sich definitiv bessere Gedanken machen können! Auf den
ersten Blick ist es durchaus ein grausamer Gedanke, dass Menschen
Kreuzungsversuche zwischen Schweinen und Menschen versuchen und
vollbringen. Aber bei genauerer Betrachtung fragt man sich dann:
Wer kommt auf so eine blöde Idee? Horrorfilme sollten ja durchaus
eine Nuance Fantasy und Unvorstellbares mitbringen. Aber sowas?
Ich denke nicht, dass ein Mensch so etwas wirklich machen würde.
Nicht einmal der beknackteste der Beknackten. Der Vater der
gleichnamigen Mendel’schen Gesetze würde sich im Grabe
herumdrehen, nur um sich kaputtzulachen!
Wenn
man schon so ein Tiermutantenhorrording drehen will, dann sollte
man sich auch gut überlegen, wie man ihre Entstehung in die Story
einbaut, oder man sollte diese Schaffung erst gar nicht
thematisieren und sie demjenigen überlassen, der sich von diesem
Film bespaßen lassen will. Denn da fallen jedem bestimmt
gruseligere und bessere Theorien ein.
Dementsprechend
fällt die Wertung für diesen Film eher schlecht aus. Die Masken
und die Effekte sehen zwar sehr liebevoll gestaltet aus, aber die
Story zieht hier alles in den Dreck. Ein Hoffnungsschimmer sind
die bis dato unbekannten Schauspieler, nicht alle, aber wenigstens
einige. Zum Beispiel wäre da Kevin Oestenstad als Mark, die gute
Seele der Gruppe, der zumindest immer versucht, cool zu bleiben.
Apropos cool: Stephen Dean als arroganter, selbstverliebter,
egozentrischer Möchtegernrockstar macht seine Sache sehr überzeugend.
Seine Leistung ist auf jeden Fall hervorzuheben. Die restlichen
Schauspieler machen ihr Ding gut, setzen sich aber nicht grade im
Gedächtnis fest.
Bei
seinem Regiedebut macht Tony Swansey alles richtig. Die Story
greift ihm aber nicht grade unter die Arme. |