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Eine karibische
Springbreak-Sauforgie endet für sechs Noch-Teenager auf einer
einsamen Insel. Ohne eine richtige Ahnung zu haben, warum sich die
Jugendlichen auf diesem Eiland befinden, müssen sie sich schon
mit den alltäglichen Problemen hier beschäftigen. Denn es gibt
einige Piraten in der Umgebung. Und das Dumme für die
feierfreudigen Teenager ist, dass die ungehobelten Freibeuter
ihnen an die Wäsche wollen.
Die Piraten entstammen einer anderen Epoche. Und komischerweise
scheint ein Mädchen der Gruppe nach der Strandung eine gespaltene
Persönlichkeit zu haben. In ihrem Stammbaum gibt es zwar Piraten,
wie sie zugibt, doch erscheint es den anderen unwahrscheinlich,
dass sie vor einigen hundert Jahren bereits auf dieser Insel
gelebt haben soll.
Die Wahrheit sieht aber dramatischer aus, als sich die Gruppe das
wünschen kann. Einer nach dem anderen wird von den
unsympathischen Langbärten in die ewigen Jagdgründe geschickt... |
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“Fifteen
men on a dead man's chest. Yo ho ho and a bottle of rum”. So
sieht es also aus, dass Piratenleben. Zumindest aus der Sichtweise
der Macher von „Pirates Of Ghost Island – Eine Insel des
Grauens" die, zugegebenermaßen, etwas schräg ist.
Dies liegt sicherlich unter anderem an dem Fehlen einer richtigen
Idee. Die Story ist der letzte Humbug. Nicht nur meilenweit weg
von einer gewissen Realität, sondern auch lückenhaft und blöd.
Das dieser Film trotzdem gut zu betrachten ist, kann schon als
kleines Wunder bezeichnet werden. Andere werde sagen: Trash nahe
der Vollendung.
Diese Low-Budget Produktion vereint so viele schlechte
Eigenschaften, dass es eine Wonne ist, den durch und durch
schlechten Darstellern bei ihrem Treiben zu beobachten.
Regieneuling Mitch Toles hat sich sicherlich nicht allzu viele
Gedanken über seine Arbeit gemacht. Zumindest wollen wir das für
ihn hoffen. Denn die Dialoge sind sinnfrei. Spannung ist
Fehlanzeige und eine Atmosphäre gibt es eigentlich nicht. Dafür
gibt es aber Spezialeffekte. Die schlecht sind, dafür aber mit
einigen Litern völlig unecht aussehenden Kunstblut daherkommen.
Fakt ist, dass selbst der Running Gag in Film nicht zünden will.
Einer der Protagonisten fängt nämlich jeden Satz mit: „Fakt
ist...“ an. Gefühlte 23.678 mal. Sein Tod im Film ist dann wie
eine Erlösung für den Betrachter. Denn Fakt ist, dass der Typ
nervt!
Warum der Film dennoch keine wirkliche Zeitverschwendung ist, ist
nur schwer zu sagen. Wahrscheinlich ist es die hohe Konzentration
an Blödsinn. Diese wird sicherlich nicht bei jedem Zuschauer
gleich rüberkommen. Wer nichts für Trash übrig hat, ist hier
definitiv nicht an der richtigen Adresse. Denn „Pirates Of Ghost
Island – Eine Insel des Grauens" ist sicherlich einer der
unsinnigsten Low-Budget-Produktionen überhaupt. Ohne wirklichen
Sinn und Verstand. |