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Familie Freeling ist gerade in eine neue
Wohnsiedlung namens Cuesta Verde gezogen, da der Vater Steve Hausverkäufer
und für die Gegend zuständig ist. Die Mutter Diana kümmert sich um die
drei Kinder und es hat den Anschein, als ob alles perfekt wäre.
Doch dies ändert sich bald, da plötzlich komische Sachen passieren. Die
jüngste Tochter, Carol Anne, hört Stimmen aus dem Fernseher, die die
anderen nicht wahrnehmen können, Möbel verrücken und auch sonst ist alles
etwas merkwürdig. Anfangs denkt die Familie, dass die Lage nicht so schlimm
sei, doch dann verschwindet Carol Anne plötzlich im Fernseher.
Daraufhin engagiert die Familie Parapsychologen, die das Phänomen erklären
und die Tochter aus der Zwischenwelt befreien sollen. Die Forscher ahnen
bald, dass es sich bei dem Phänomen um einen Poltergeist handelt, sind aber
maßlos überfordert. Sie bestellen ein Medium als Unterstützung, die wohl
die Einzige ist, die Carol Anne befreien und den Geist vertreiben kann. Doch
dies soll alles andere als einfach werden... |
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1982 entstand ein ganz besonderer Film, der
damals viele Zuschauer verstörte und auch heute noch gut zu unterhalten
weiß. „Poltergeist“ gehört wohl zu den 10 bekanntesten Horrorfilmen
aller Zeiten und das absolut zurecht, da er ein zeitloses Meisterwerk ist.
Dies liegt wohl nicht zuletzt daran, dass zu den Verantwortlichen große
Namen wie Tobe Hooper und auch Steven Spielberg zu nennen sind, zwei
Menschen, die großartige Arbeit für das Subgenre geleistet haben.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine amerikanische Vorzeigefamilie, die
ein wunderschönes Leben führt, dass nach und nach in blanken Horror
aufgelöst wird. Der Grund hierfür ist ein Poltergeist, der, anderes als
andere Dämonen, auf den ersten Blick wenig angsteinflößend wirkt. Doch
mit Zunahme der Geschehnisse steigt der Horrorpegel, der im späteren
Verlauf wohl für nicht wenige abgeknabberte Fingernägel verantwortlich
ist. Das eben noch so schöne Leben, dass von Erfolg und Harmonie gezeichnet
ist wird je zerrüttet und es sieht so aus, als könne niemand helfen.
Spannende Momente gibt es dabei ebenso zu betrachten, wie atmosphärisch
dichte. Zudem eine Menge Effekte, die für diese Zeit weniger typisch sind
als heute und eine Vielzahl Ideen, die viele, bis dahin, ungesehene Szenen
ermöglicht haben. Es ist ein wahrer Genuss, die verschiedenen Abschnitte zu
beobachten, die für eine heitere Abwechslung sorgen. Auch als nach und nach
Menschen anrücken, die meinen das Problem lösen zu können, wird es nicht
langweiliger. Sie sorgen sogar für eine kleine Splatterszene, die lange in
der deutschen Fassung fehlte, auch wenn sie nicht wirklich heftig ist.
„Poltergeist“ ist das Gegenbeispiel zum Amerikanischen Traum und ein
Film, den man sich immer und immer wieder zu Gemüte führen kann ohne das
er irgendwann mal wirklich langweilig wird. Hier passt einfach alles, nicht
zuletzt das die Protagonisten JoBeth Williams, Craig T. Nelson und
natürlich auch das kleine, im TV gefangene Mädchen, dass von Heather
O'Rourke gespielt wird, eine hervorragende Leistung abliefern. Tobe Hooper
und Steven Spielberg haben hier ganz grosses Kino abgeliefert. |