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Premutos, ein böser Dämon, ist vor vielen,
vielen Jahren ein Engel im Dienst von Gott gewesen. Bis zu dem Tage als er
von Gott verdammt wurde und somit beschloss, sich die Erde Untertan zu
machen. Seit dieser Zeit nimmt er immer und immer wieder Besitz von Menschen
und versucht durch Gräueltaten sein Werk zu vollenden.
Überall in der Vergangenheit wird von Premutos erzählt. Er taucht unter
anderem in den schottischen Bergen, dem Mittelalter, im zweiten Weltkrieg
und an sonstigen geschichtlich bekannten Städten auf. Doch seine Legende
wird nie erst genommen, bis er versucht in der heutigen Zeit von dem jungen
Matthias Besitz zu ergreifen, um nun endlich an das Ziel seiner Qualen zu
kommen.
Matthias ist ein junger Mann, aus dem südlichen deutschen Raum, zu dessen
Person man sagen kann das er nicht unbedingt vom Glück verfolgt wird. Er
hat eine höchst seltsame Familie und die Tatsachen, dass er von Visionen
heimgesucht wird, verbessert seine Lage nicht unbedingt. Die Visionen
handeln von den früheren Auftritten des Premutos, die grausamer sind als er
das verkraften kann.
Eines Tages findet sein Vater bei der Gartenarbeit eine Kiste mit sehr altem
Inhalt. Es ist ein Buch mit dem Titel „Premutos“ und des weiteren ein
paar Fläschchen mit einer geheimnisvollen Salbe. Es ist die Salbe, mit der
Jesus Christus früher zurück ins Leben gerufen wurde, nachdem er am Kreuz
starb. Aber nichts ahnend stellt der Vater die Kiste in das Zimmer von
Matthias und kümmert sich nicht weiter um sie.
Matthias seinerseits bestreitet gerade ein Fußballspiel, das für ihn, den
Torwart, mit einem schmerzreichen Zwischenfall endet. Nach einem Freistoss
bekommt er einen Ball dorthin, wo es am meisten weh tut. Schmerz verzerrt am
Boden liegend kommt es noch schlimmer! Der gegnerische Stürmer hatte schon
zum Sprung nach dem Ball ausgeholt und rutscht Matthias mit gestrecktem Bein
auf die Stelle, die sowieso schon schmerzte. Mit seinen letzten Kräften
besucht er einen Urologen, der ihn mit einer Operation wieder herrichtet.
Zu Hause angekommen kann er sich vor lauter Schmerzen nicht beruhigen. Als
er nach einer Salbe schreit und seine Mutter ihm diese nicht schnell genug
besorgen kann, greift er zu der Salbe, die auf seinem Tisch steht. Die Salbe
mit welcher der gefallene Engel „Premutos“ Besitz von seinem Körper
nehmen wird und erneut versucht die Erde zu unterjochen ... |
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Den Namen „Premutos“ hatte ich zwar schon
mal gelesen, ich hatte aber bis vor einer Woche nicht im geringsten eine
Ahnung, was ich hier verpasst habe. Ich hatte ernsthafte Probleme nachdem
der Film zuende war, den Mund wieder zuzubekommen da ich nach Braindead
keine derartige Blutorgie zu Gesicht bekommen habe.
Zuvor hatte ich schon die Filme „Black Past“ und „Burning Moon“ des
Regisseur gesehen und erwartete bei diesem Streifen eigentlich ähnliches.
Doch was ich zu sehen bekam war schon sehr gut anzugucken. Mit diesem Film
verlässt Ittenbach das Amateurgenre wohl und darf sich meiner Meinung nach
ernsthafte Hoffnungen machen ins Profilager aufzusteigen. Zwar sind die
Schauspieler höchstens zweite Wahl doch das gibt dem Film auch die nötige
Atmosphäre wie eine Komödie zu wirken, was er wohl auch soll. Es sind
einige spaßige Szenen eingebaut, die nicht nur ausschließlich durch die
Spielenden Laien verursacht wurden sondern wohl wirklich im Drehbuch
standen.
Die Story ist zwar durch die zahlreichen Zeitsprünge etwas verwirrend aber
die Spezialeffekte machen dies locker wett. Eine Frage ist noch wie es
Ittenbach geschafft hat mit dem damaligen Budget von 200000 DM so viele
Splatterszenen hinzubekommen. Ich würde mal behaupten das sich „Premutos
– Der gefallene Engel“ durchaus mit Braindead (ein Metzelfilm, der alle
Tabus gebrochen hat und vom, mittlerweile bekannten, Peter Jackson gedreht
wurde) mithalten kann.
Positiv aus splatteranischer Sicht ist noch der Bodycount am Ende des
Streifens. Er zählt von eins hoch bis sage und schreibe 139!!! Und unter
diesen 139 Opfern ist kaum eines dabei an dem mit den hervorragenden
Splatterszenen gespart wurde. All diese Vorteile minus die Schauspieler und
einige kleine Regiefehler, die aber bei einem Amateurfilm normal sind,
veranlassen mich die Höchstbewertung zu geben und dem Film eine Empfehlung
auszusprechen.
„Bad Taste“, „Braindead“ und auch „Premutos – Der gefallene
Engel“ gehören zum absoluten Splatterpflichtprogramm und sollten von
keinem Fan des Genres verpasst werden!! |