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Während einem Kongress für Parapsychologie
spürt eine telepatisch begabte Frau das sich ein Mörder unter den
versammelten Tagungsteilnehmern befindet. Sie äußert dies laut und soll
damit einen schwerwiegenden Fehler begehen. Noch ehe die Polizei sich
richtig mit dem Fall beschäftigen kann wird sie in ihrer Wohnung tot
aufgefunden.
Die grausame Ermordung wird vom Nachbarn des Opfers, Marc ein aus England
stammender Pianist der in Italien sein Wissen vermittelt, beobachtet. Er
sieht zwar den Mord mit an, kann aber nicht eindeutig erkennen wer der
Täter ist. Er sieht lediglich wie eine Person, die in einen Regenmantel
gehüllt ist, flüchtet. Die Sichtung des Mordes soll eine Veränderung in
Marcs Leben bringen, denn er legt ab nun alle Energie in die Verfolgung und
Ergreifung des Mörders.
Zusammen mit der Reporterin Gina versucht er den Fall zu lösen auch wenn
sein Freund Carlos ihn davon abhalten will. Carlos ist allerdings einer
dieser Menschen auf dessen Wort man nicht unbedingt soviel Wert legen
sollte, da er nichts anderes im Kopf hat als sich zu betrinken. Eine
mysteriöse Suche beginnt, bei der Marc und Gina immer wieder auf neue Opfer
des Massenmörders treffen, ohne wirklich große Schritte zur Aufklärung
des Falls zu machen. |
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Der Kultregisseur Dario Argento ist in meinen
Augen ein Fall für sich und das wiederspiegelt auch das was ich in „Profondo
Rosso“ betrachten durfte. Argento ist in der Lage einen spannenden Film
mit guten Spezialeffekten zu drehen, er vermag es aber auch das Publikum zu
verwirren. Vielleicht ist das ja mein Einzelschicksal aber ähnlich wie in
seinem „Das Phantom der Oper“ sind in diesem Streifen nicht alle Szenen
schlüssig und das hat zu Folge das doch einige Längen in seinen Werken
auftreten können.
„Profondo Rosso“ ist wohl einer der bekanntesten Filme Argentos und er
wurde in Deutschland auch unter den Alternativtiteln „Deep Red“ und „Rosso
– Die Farbe des Todes“ bekannt. Warum es im Horrorgenre immer wieder
Namensänderungen gibt müsste den einschlägigen Fans bekannt sein. Der
Film baut auf jeden Fall eine gute Spannung auf, da bis zuletzt unbekannt
ist wer der Mörder sein könnte und atmosphärisch ist es auch einer der
besseren Horrorfilme. Allerdings gibt es auch die von mir bereits
angesprochenen Längen. 122 Minuten dauert der Film in der Neuauflage und
das sind genau 22 Minuten länger als in der offiziellen deutschen Fassung.
Auffällig ist das diese 22 Minuten zumeist aus Dialogen bestehen und ich in
keiner Weise nachvollziehen kann warum diese entfernt wurden. Es kann
natürlich sein das die 100 minütige Fassung weniger Stellen hat wo man
sich langweilt aber ich für meine Person gucke lieber die Fassung, die der
Regisseur zum Gucken freigegeben hat.
„Profondo Rosso“ ist eigentlich kein typischer Horrorfilm sonder eher
ein Krimi, der mit guten Schauspielern besetzt ist und der sich durch einige
sehr gelungene Splatterszenen in das Horrorgenre gedrängt hat und dort dann
auch berechtigterweise seinen Platz einnimmt. Argento Fans sollten sich
diesen Film auf gar keinen Fall entgehen lassen, da er so eine Art
Vorgänger für den Film „Tenebre“ war. Besonders erwähnenswert finde
ich noch das die Kultmusiker „Goblin“ zusammen mit Giorgio Gaslini die
Filmmusik beigesteuert haben, die wie auch in anderen Kultstreifen, sehr
hörenswert ist.
Bleibt mir nur zu sagen : Ran an den Streifen aber bitte nicht zuviel
erwarten! |