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Ein psychopathischer Killer ist von den
Auftritten junger Mädchen, im Bachelor-Magazin, entzürnt. Er mag es nicht,
dass sich die jungen Dinger nackt ablichten lassen und findet dies so
verwerflich, dass er es für richtig hält, sie der Reihe nach umzubringen.
Erst muss eine Frau am See dran glauben, dann eine Krankenschwester und ein
Hippie-Mädchen in einem Landhaus und danach geht es Frauen an den Kragen,
die ein Fotoshooting am See haben. Der Killer geht dabei akribisch nach
einem Kalender vor, auf dem die Mädchen abgelichtet sind, der sich im
ominösen Bachelor-Magazin befindet.
Als dann aber die Stewardess Vera an der Reihe ist, läuft es beim Killer
nicht so wie er es sich gedacht hatte und sein Plan, die Welt von
unmoralischen Menschen zu befreien, gerät in Gefahr... |
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„Der Rasiermesser-Killer“ ist ein
typischer Slasher, mit dem gewissen 70er Jahre Flair. Sicherlich erfindet
der Film die Welt seines Subgenre nicht neu und die Auswahl der Opfer lässt
schon ein wenig auf Sexploitation schließen, denn jede Frau die den Löffel
abgibt ist zuvor so zu bestaunen, wie Gott sie schuf. Aber trotzdem ist er
nett zu verfolgen, wenn man auch nicht mit den größten Ansprüchen an ihn
rangehen sollte.
Die Story ist leicht gestrickt und wird erst dann etwas vertieft, als der
Protagonist bereits einige Damen aus seinem Erotikkalender „gestrichen“
hat. Hier fällt komischerweise auf, dass er nur Mädels aus den rechten
Seiten des Kalenderbuches abmurkst, aber das war aus kameratechnischer Sicht
wohl besser und stört eigentlich auch nicht weiter. Als der Killer dann die
Stewardess Vera umbringen möchte, wird die ganze Sache verzwickt und gar
nicht so wie er es sich vorstellt.
Na ja... Nach einem Brüller klingt das nicht gerade und wie angemerkt, ist
der Film das auch nicht. Das Geschehen zieht sich eher langatmig über die
gesamte Spielzeit und einen Spannungsbogen gibt es nicht wirklich. Auch bei
den Splattereinlagen wurde gespart, sodass der Titel doch reißerischer
klingt als man das lieb haben möchte. Atmosphärisch ist stellenweisegut
gearbeitet worden, da es hier und da eine dunkle Szene gibt die eine gewisse
Horrorstimmung verbreitet. Als Darsteller fungierten unter anderem Andrew
Prine und Jennifer Ashley, die in einigen Horror B-Produktionen mitgewirkt
haben, es aber nie schafften richtig berühmt zu werden. Sie spielen alles
in allem recht gut, aber nicht so gut, dass man sich ihre Namen unbedingt
merken müsste.
Somit ist „Der Rasiermesser-Killer“ nicht nur ein lieblos gedrehter,
freizügiger 0815 Slasher, sondern auch ein Film, den sich lediglich Sammler
ins Regal stellen dürften. Er ist uncut, was auch wirklich nichts
Besonderes ist, von Silwa und All Video auf den Markt geschmissen worden und
inzwischen relativ selten geworden. |