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| OT: Resident
Evil |
| ca. 93
Minuten |
| USA 2002 |
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| Regie |
| Paul Anderson |
| Darsteller |
Milla
Jovovich
Michelle Rodriguez
Eric Mabius
James Purefoy
Martin Crewes
Colin Salmon
Heike Makatsch
u.a. |
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Wir befinden uns in Mitten eines riesigen,
geheimen Forschungslabors tief unter der Erde. Der Megakonzern Umbrella ist
der Betreiber dieses Labors. Die Sicherheitsbestimmungen sind sehr hoch und
werden von einem Computer mit enormer künstlicher Intelligenz, auch Red
Queen genannt, gesteuert. Alles scheint hier seinen gewohnten Gang zu gehen,
doch plötzlich riegelt Red Queen das Forschungslabor hermetisch ab.
Sprenkleranlagen gehen an und eine Panik bricht aus. Niemand kann das
unterirdische Labor verlassen.
Szenenwechsel: Eine junge Frau – Alice – erwacht im Badezimmer einer
Villa und weiß weder wer sie ist, noch was passiert ist. Plötzlich stürmt
ein Spezialtrupp des Konzerns Umbrella die Villa und nimmt sie und einen
jungen Mann fest. Die beiden werden von dem Trupp mitgenommen und wenig
später befinden sie sich unter der Villa in einem Zug und sind auf dem Weg
zu dem Hive (so der Name des Forschungslabors). Die beiden Gefangenen
erfahren schließlich, dass sie beide zu Sicherheitskräften von Umbrella
gehören und dass Red Queen auch in der Villa ein Nervengas versprüht hat,
um mögliche Einbrecher lahm zu legen. Da der Spezialtrupp noch keine Ahnung
davon hat, was hier vorgefallen ist, gehören auch Alice und ihr Begleiter
zu dem Kreis der Verdächtigen.
Im Hive angekommen, sehen sie erst einmal, wie gigantisch dieser Komplex
wirklich ist. Er fungiert fast als kleine Unterirdische Stadt. Das Ziel des
Trupps ist es nun, den Hauptrechner Red Queen lahm zu legen, und um nach
Überlebenden zu suchen.
Bereits auf dem Weg zum Hauptrechner wird der Trupp jedoch stark dezimiert.
Denn Schutzmechanismen gibt es viele hier im innern des Hive. Schließlich
gelangen sie tatsächlich zum Hauptrechner und erfahren von diesem
bruchstückhaft, was geschehen ist. Jemand versuchte nämlich das T-Virus zu
stehlen, wobei dieses freigesetzt wurde. Red Queen machte nun das, wozu sie
geschaffen wurde und riegelte alles ab. Auf Menschenleben nahm sie dabei
keine Rücksicht. Der Trupp schaltet Red Queen schließlich ab. Alle von ihr
abgeriegelten Türen gehen auf…
Und hier geht der Film nun erst richtig los! Denn mit dem öffnen aller
Türen bekommt unser Team nun Besuch. Genetische Experimente erzeugten das
T- Virus, das eine besondere Wirkung auf Menschen und Tiere hat. Alice
beginnt sich langsam wieder an alles zu erinnern. Bruchstückhaft schwimmen
die Erinnerungen an die Vorgänge in diesem Forschungslabor an ihr vorbei.
Im Essenssaal des Hives steht plötzlich ein vermeintlich Überlebender vor
dem Team. Ein Fehler – die Gestalt ist schon längst tot und lässt sich
auch nur sehr schwierig töten. Nur ein Kopfschuss oder eine Enthauptung
kann sie töten. Weitere Zombies tauchen von allen Seiten her auf und nur
allzu bald schon befindet sich der immer stärker schrumpfende Trupp von
ihnen umzingelt. Dazu kommt noch der Zeitdruck! Ihnen bleibt nur eine Stunde
Zeit im Innern des Komplexes, dann wird erneut abgeriegelt.
Die Zombies dagegen haben nur ein Ziel vor Augen: Fressen! Sie beißen sich
gnadenlos durch und der Trupp muss besonders acht geben, nicht gebissen zu
werden. Denn dann würden sie sich ebenfalls in solche Gestalten verwandeln.
Das Gemetzel kann beginnen! |
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Mal wieder entgegen vieler anderer Meinungen,
ich finde diesen Film klasse! Zwar hätte ich im Punkto Splattereffekte
schon so das ein oder andere anders gemacht, aber der Rest des Films in
wirklich gut! Die Story stammt von dem gleichnamigen Computerspiel, da ich
dieses jedoch bisher noch nicht gespielt habe, kann ich nicht sagen in wie
weit man sich mit der Story daran gehalten hat.
Die Atmosphäre war genial! Alles spielt in einer schön düsteren
Atmosphäre, die nur von den gelegentlichen helleren Rückblenden von
Alice´ s Erinnerungen überdeckt werden. Der Regisseur schafft es durchaus
eine gezielt beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die den Zuschauer an den
Bildschirm fesselt.
Die Schauspieler waren soweit auch recht gut gewählt, auch wenn ich weniger
ein Fan von Milla Jovovich („Alice“) bin (warum hat das Weib eigentlich
in jedem Streifen einen Nacktauftritt?). Heike Makatsch dagegen zum Zombie
mutieren zu sehen – lustig! Passt doch irgendwie! Außerdem wurden uns
längere Konversationen dieses nervigen etwas erspart! Gegen den Rest der
Schauspielerischen Brigade habe ich nichts auszusetzen. Waren mir sowieso
ansonsten alle unbekannt.
Effekte: Hier nun so mein Nörgelpunkt! Ein paar ganz schöne Sachen waren
ja dabei, man nehme z.B. die Laserfalle und die Hälfte des Trupps, die
dieser zum Opfer fiel, aber dies soll doch ein Horrorfilm sein! Also wo
bleiben die von der FSK- Stelle so gerne zensierten Szenen??? Für einen
Zombiefilm hätte ich mir da doch schon etwas mehr erhofft! Ein paar der
Zombies sahen auch recht manierlich aus. Hätte der Regisseur hier doch nur
Olaf Ittenbach (in der Splatterszene ein Genie!) an die Effekte rangelassen
oder sich Ideen in dessen Filmen geholt, dann wäre ein erstklassiger
Splatter daraus geworden! Nun gut, ich will nicht meckern! Dann hätte es
vermutlich ein anderes Publikum für diesen Film gegeben und der Film wäre
nicht im Kino gelaufen.
Ansonsten hatte ich ab und zu mal so den Gedanken, dass der Regisseur sich
so ein ganz kleines bisschen, Szenen aus anderen Filmen abgeguckt hat. Oder
wie würde man sich sonst die Matrixartige Szene vorstellen, in der Alice
die Wand hoch rennt, um dann dem Zombiehund den Kopf wegzutreten? Ein paar
Stellen waren auch recht vorhersehbar, zumindest für Kenner dieses Genre.
Andere „normale“ Menschen schreckten natürlich auf. Aber das ist ja
auch ganz spaßig anzusehen.
Empfehlenswert halte ich den Film auf jeden Fall! Ich ziehe lediglich einen
Stern ab, wegen der unzureichenden Effekte im Zombiebereich. Der Rest gefiel
mir schließlich sehr gut! Schreckhafte Personen sollten den Film jedoch
besser meiden! Horrorfilm- und Actionfreaks sind jedoch recht gut
aufgehoben! |
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