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Viele Menschen arbeiten bei dem einzigen
Industriebetrieb ihres kleinen Örtchens, einer Chemiefabrik, da sie keine
große Auswahlmöglichkeit haben. Die Fabrik hat schon seit einiger Zeit
Probleme mit anonymen Erpressern, die Geld erpressen wollen, worauf die
Firmenführung aber nicht eingeht. Die Unbekannten drohen immer wieder,
etwas schreckliches zu unternehmen, die Chefetage bleibt aber hart und
erachtet diesen Fall als nicht sonderlich bedrohlich.
Eines Tages kommt es dann zu den angedrohten Maßnahmen, der Erpresser, was
zur Folge hat, dass drei junge Frauen vergiftet werden. Sie kamen mit
verseuchter Milch in Kontakt, die ihren letztlich das Leben nahm. Doch das
Gift scheint die jungen Frauen nicht nur getötet zu haben, es lässt sie
des Nachts auch wieder aus ihren Gräbern steigen, allerdings sind sie
völlig anders als noch wenige Stunden zuvor.
Sie sind zu hungrigen Zombies mutiert, die nur eins im Sinn haben:
Menschenfleisch. Die Polizei ist machtlos und ahnt anfangs gar nicht, dass
es sich bei den gefundenen Leichen um Opfer von Zombies handelt. Alle sind
ratlos und so müssen sie tatenlos zusehen, wie einer nach dem anderen zu
Zombiefutter wird... |
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„Revenge of the living Dead“ der auch
unter dem Namen „Die Rückkehr der lebenden Toten“ in Deutschland
vertrieben wurde (von Carrera in einer Cut-Fassung), ist ohne Zweifel im
Trashbereich des Zombiefilms einzuordnen. Das Subgenre des Horrorfilms hat
zwar wirklich viel Schund auf den Markt gebracht, aber dieser französische
Beitrag von 1987 ist ohne Frage einer der schlechtesten. Es gibt zwar einen
hohen Blutgehalt, der mit einigen ekelhaften und einigen richtig miesen
(Stöckelschuh im Auge, eine Schwangere, die ihr Kind verliert...)
Goreszenen unterstrichen wird, dass war es dann aber auch schon, was man an
positivem aus diesem Film herausholen kann.
Der Rest ist einfach nur schlecht und ist weit entfernt von Horrorklassikern
wie „Dawn of the Dead“ oder auch „Day of the Dead“. Im Gegensatz zu
den Romerofilmen verfügt der Streifen nämlich über keine wirkliche Story.
Es wurde lediglich ein Thema ausgewählt, dass der Auslöser der
Fleischfresserei, der Rest wurde leider vernachlässigt. Die Zombies
watscheln nur dumm durch die Gegend und versuchen ihren Hunger zu stillen.
An eine Handlung oder einen Protagonisten ist dabei gar nicht zu denken,
dafür gibt es aber unlogische Aneinanderreihungen, die allerdings auch
ihren Reitz haben, falls man auf C-Movies steht.
Wirkliche Schauspieler werden ebenso vermisst, wie Spannung oder eine
Atmosphäre. Zwar wirkt alles etwas kalt und leblos, aber irgendwie ist es
den Machern nicht gelungen das ganze so in den Kasten zu bringen wie es sich
gehört. Dafür haben sie aber einige weibliche Filmlaien überreden
können, sich so vor der Kamera zu präsentieren wie Gott, oder wer auch
immer, sie schuf, aber ein wirkliche Ablenker vor der aufkommenden
Langeweile sind diese Szenen gewiss nicht!
Und dann wäre da noch das Ende, dass für einen Zombiestreifen äußerst
ungewöhnlich ist, an dieser Stelle soll aber nicht zuviel verraten werden,
denn es gibt ja doch immer wieder Leute, die sich so einen Schund freiwillig
antun...
Insgesamt gesehen ist „Revenge of the living Dead“ also ein
Zombiestreifen, den man sich nun wirklich nicht kaufen muss, es sei denn man
steht auf ultraharte Spezialeffekte und auf Filme, die mit einem Minibudget
auskommen. Die Astro DVD ist im übrigen nicht ungeschnitten, wie es der
Spruch auf dem Cover und die aufgedruckte Spielzeit von 83 Minuten vermuten
lassen, allerdings fehlen nur einige Handlungsszenen, die nichts zur Sache
tun sollen. Gore- und Splattertechnisch ist er also uncut. |