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Eine junge Frau geht mit einem jungen, in
einem Rollstuhl sitzendenden Mann (Norman), der auch geistig etwas
zurückgeblieben wirkt, durch einen Wald spazieren, sie lässt den jungen
Mann kurz alleine um zu telefonieren. Ein blutüberströmter Mann stürzt
aus dem Wald, stolpert halb über den armen Rollstuhlfahrer und steckt ihm
eine CD in die Tasche und stolpert weiter. Als die junge Frau ihr Telefonat
beendet hat, wendet sie sich wieder dem Rollstuhlfahrer zu und der
Spaziergang geht problemlos weiter, von dem Vorfall hat sie natürlich
nichts mitbekommen. Der Blutüberströmte haucht sein Leben wenige Meter von
ihnen entfernt aus.
Von weitem beobachtet jemand die Aktion und hält den Rollstuhlfahrer und
die junge Frau für die Komplizen des blutüberströmten und somit alarmiert
er seinen Boss per Telefon.
In der Zwischenzeit lernen wir auch noch den Bruder des Rollstuhlfahrers
kennen - Richie, der sich sehr um seinen Bruder kümmert und der ein sehr
gutes Verhältnis zu ihm hat. Ihre Eltern hatten vor einiger Zeit einen
tödlichen Autounfall, bei dem nur der nun im Rollstuhlsitzende überlebt
hat und der seit diesem Unfall auch geistig zurückgeblieben ist.
Wenig später wird die junge Dame vom Anfang, am helllichten Tage auf der
Straße gekiddnapped und wacht wenig später in einer Art Folterkammer auf.
Der ganze Raum ist mit Brettern und Folien abgehangen und ein verrückter
„Doktor“ versucht etwas über eine CD von ihr herauszubekommen. Sie
weiß natürlich nichts und so wird auch wenig später der Rollstuhlfahrer
gekiddnapped und landet ebenfalls in der Folterkammer. In der Zwischenzeit
wurde die Dame von dem Doktor in einem ekstatischen Akt von Blutgeilheit
einfach kurzerhand zerstückelt.
Der Bruder des Rollstuhlfahrers, der Zeuge des Kidnappings seines Bruders
wurde versucht derweilen alles mögliche, um seinen Bruder zu finden, bleibt
jedoch erfolglos. Lediglich eine seltsame CD fällt ihm dabei zu Hause in
die Hände, mit der er jedoch nichts anfangen kann. Dann steht plötzlich
einer der Kidnapper vor seiner Tür... |
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„Rigor Mortis“ oder auch „The Final
Colours“ genannt, ist der neueste Streifen von Regisseur Timo Rose („Mutation“,“Space
Wolf“...) der bereits im Vorfeld für allerlei Wirbel bei vielerlei
Staatsanwaltschaften sorgte, da er angeblich zu gewaltverherrlichend sei.
Nachdem ich ihn nun gesehen habe, muß ich mich mal wieder sehr über die
liebe Staatsanwaltschaft wundern, denn wieder einmal geht es mir nicht in
den Kopf, so extrem fand ich ihn zumindest nicht. Es gibt weit brutalere
Filme auf dem Markt, die keinen Ärger bekamen, aber nun gut, Splatterfilme
haben halt einen schlechten Ruf und daran wird sich wohl auch nichts mehr
ändern.
Die Story des Films ist im Grunde ok, lediglich ist sie an einigen Stellen
nicht völlig ausgereift. Es geht im Grunde um eine gestohlene CD-Rom, auf
der sich ein begehrtes Computervirus befindet. Dieser Silberling wird von
der Killerfraktion gesucht, aber am Ende des Filmes taucht die CD überhaupt
nicht mehr auf. Entweder habe ich da etwas total verpeilt oder diese CD
geriet einfach so in Vergessenheit.
Die Darsteller spielten ihre Rollen allesamt recht gut und man kaufte ihnen
ihre Rollen sehr gut ab. Besonders der Darsteller des verrückten Doktors
spielt seinen Part sehr überzeugend . Vielleicht ist dem ein oder anderen
unter euch auch Ben Tewagg ein Begriff, mir war er es bisher nicht, aber
wozu kennt man hier genügend Leute, die einen darüber aufklären,
jedenfalls spielte er einer der Killerfraktion, der ebenfalls ins Nirvana
befördert wird.
Kommen wir zum wesentlichsten, den Splattereffekten, die wirklich gut sind
und nicht ohne Grund in einem, Folien und Brettern ausgelegten Zimmer
stattfanden. Olaf Ittenbach hatte hierbei auch seine Hände mit im Spiel.
Negativ war jedoch der Ton, der war teilweise in solche schlechter
Qualität, dass man nicht alles richtig verstand oder sich anstrengen
mußte, um alles zu verstehen. Aber ich denke die DVD-Fassung, sofern sie
eines Tages erscheinen sollte, wird wohl eine bessere Qualität besitzen.
^v^ FAZIT: ^v^
Alles in allem ist der Film recht gut, allerdings die Story und der Ton
lassen mich den Film in meiner Bewertung etwas herunterschrauben. Nicht
vergessen sollte man, dass dies hier ein Low Budget Film ist, das bedeutet,
man darf hier keinerlei Film alla Matrix erwarten und sollte von vornherein
anders an diesen Film heran gehen.
Empfehlen kann ich den Film, wie so oft, nur Fans von Horror- und
Splatterfilmen. Leuten, die kein Blut sehen können oder die zu sensibel
sind, sollten einen großen Bogen um diesen Film machen. |