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Der Schrecken beginnt, als die junge Tomoko in
den Besitz eines Videos gerät, dass offensichtlich mit einem bösen Fluch
behaftet ist. Eine Woche nachdem sie es sich angesehen hat, stirbt das junge
Mädchen auf mysteriöse Art und Weise.
Die Tante der Verstorbenen, Asakawa, ist eine Reporterin und befasst sich
umgehend mit dem Fall. Sie findet heraus das der Tod des Mädchens kein
Einzelfall war, denn drei ihrer Freunde fanden ebenfalls den Tod, den sich
die Gerichtsmediziner nicht erklären können. Weitere Recherchen ergeben
das sich die vier in einem Ferienhaus aufgehalten haben, welches die junge
Reporterin besucht und prompt auf ein Video stößt. Sie schaut es sich an
und erhält im Anschluss einen Telefonanruf, der ihr ihren Tod in sieben
Tagen prophezeit.
Asakawa ist nach dem Anruf sichtlich geschockt und bittet deshalb ihren
Ex-Mann Ryuji zu Hilfe. Dieser schaut sich einen Tag später eine Kopie des
Bandes an. Erst ist er skeptisch, doch dann befasst er sich zusammen mit
Asakawa eine Lösung des Problems zu finden. Als die beiden immer mehr
Hinweise über die Kassette und deren Entstehung finden, wissen sie, dass
ihre Lage ernst ist. Es scheint als ob es einen Ausweg aus ihrer misslichen
Lage geben soll, doch der Schein trügt... |
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Was braucht der moderne Mensch um gänzlich
glücklich zu werden? Unter anderem sicherlich ein Telefon und einen
Videorekorder, doch derjenige, der das grandiose Original von diesem Film
betrachten durfte, wird diese beiden Wohlstandsgüter schnell von seiner „must-have“
Liste streichen.
Das war jetzt sicherlich eine maßlose Übertreibung meinerseits, allerdings
bin ich nicht sicher ob ich direkt nach dem Ende des Films ans Telefon
gegangen wäre, wenn es denn geschellt hätte. Ich hatte zuvor ja schon viel
über den Film gehört und auch über den amerikanischen Abklatsch, den ich
mir erst gar nicht antun wollte, aber das ich so etwas zu Gesicht bekommen
würde, damit konnte ich nicht rechnen.
Nachdem der Streifen recht unspektakulär anfängt, weist er dann gradlinig
und schonungslos auf das, was einem im Verlauf erwarten soll. Ein Rätsel,
dessen Lösung irgendwo zwischen Himmel und Hölle liegt. Der Versuch der
Klärung steht in den 95 Minuten im Mittelpunkt und das mit einer
atemberaubenden Spannung sowie einer Atmosphäre, wie sie die Filmliebhaber
aus „Blairwitch Project“ kennen.
Man erwartet stets das Unerwartete, da sich die Grenzen zwischen dem Realen
und dem Irrealen unaufhörlich näherkommen und schließlich sogar
vermischen; was natürlich auch die Mischung zweier Filmgenre mit sich
bringt. Was als Psychothriller beginnt, wird im Verlauf zu einem mystischem
Horrorfilm, der allerdings ohne direkte Gewaltdarstellung auskommt. Aufgrund
der Schockeffekte und der beängstigenden Darstellungsweise ist die
Einstufung in die FSK 16 aber durchaus zu vertreten (wenn man es denn
überhaupt kann), da eine Sichtung des Streifens sicherlich zu einem realen
Alptraumfestival führen kann.
Insgesamt gesehen ist „Ring“ also ein absolutes Meisterwerk, dass alles
bietet, was ein schockierender Film benötigt. Ich empfehle jedem das
japanische Original, mit seinen authentischen Schauspielern, denn besser
geht es nicht! Kleine Abstriche müssen lediglich bei der DVD-Qualität und
der deutschen Synchronisation gemacht werden, aber diese Minimalverfehlungen
sind bei der Qualität des Films vernachlässigbar klein! |