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Sieben Tage nach dem „Ring – Das Original“
endete...
Die aus einem Brunnen befreite Leiche wird in Autopsie gebracht. Bei der
Begutachtung wird festgestellt, dass es sich dabei um den leblosen Körper
der Sadako Yamamura handelt und das die Frau über dreißig Jahre dort
gefangen war, aber erst im letzen Jahr verstorben ist. Sadako Yamamura war
das berühmt berüchtigte Mädchen, dass durch seine magischen Fähigkeiten
den Videofluch ausgelöst hat, bei dem bereits mehrere Menschen auf
grauenvolle Art und Weise ums Leben kamen. Zwar ist mittlerweile bekannt,
dass man, wenn man eine Kopie des Bandes macht und die sich ein anderer
anguckt überlebt, allerdings bleibt stets ein fader Beigeschmack.
Die Studentin Takano und der, nach Erfolg strebende Journalist Okazaki,
wollen den merkwürdigen Geschehnissen auf den Grund gehen. Takano hat aus
nächster Nähe beobachten müssen, wie die Reporterin Reiko verschwand und
deren Ex-Mann gestorben ist. Nach und nach erfahren die beiden mehr über
das Geheimnis um das mysteriöse Videoband und dessen magische Kraft, die
von Sadako ausgeht. Sie treffen aus stumme, verhaltensgestörte Menschen,
die nach dem Betrachten des Videos anscheinend über magische Kräfte
verfügen. Es sieht so aus als seinen diese Kräfte ähnlich Sadakos. Auch
ein Forscherteam widmet sich den Videokonsumenten und findet Erstaunliches
heraus... |
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„Ring 2“ setzt fast nahtlos da an, wo sein
Prequel endete. Fast allerdings nur, da es in der Fortsetzung einen „Rollentausch“
gibt. Die ehemaligen Protagonisten tauchen zwar noch in kleinen, nicht
unwichtigen, Nebenrollen auf, aber als Hauptdarsteller fungieren zwei andere
Charaktere. Der Geschichte tut dies keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Es
ist sehr interessant, trotz der bekannten Thematik zwei neue Menschen dabei
zu beobachten, wie das Geheimnis um den „Ring“ lüften wollen.
Dabei kommt es unweigerlich zur Klärung einiger Fragen, die im ersten Teil
offen geblieben sind, was der Geschichte die nötige Spannung und
Faszination gibt. Spannend ist es ohne Frage, allerdings unterliegt „Ring
2“ leider auch den Gesetzmäßigkeiten der meisten Sequels. Irgendwie ist
das Gezeigte kein Neuland mehr und zudem begutachtet man kritisch und nicht
unbefangen, was einem präsentiert wird.
Aber dennoch ist „Ring 2“ ein wirklich gelungener Film, der interessant
ist, fesselt und dem Betrachter das ein oder andere Mal einen kalten Schauer
über den Rücken laufen lässt. Grund dafür ist sicherlich, dass vermehrte
Auftreten des jungen Mädchen, Sadako. Von ihr geht das Grauen aus und in
jeder Einstellung fragt man sich, was wohl als nächstes passiert oder
aufgeklärt wird. Das langhaarige Mädchen, mit der demütigenden
Kopfhaltung und den toten Augen ist wirklich ein hochgradiger Gruselfaktor,
der einem durch Mark und Bein geht und dabei eine herrliche
Gruselatmosphäre verbreitet. Leider steht das Video, dass in „Ring“
noch Angst und Schrecken verbreitete, nicht mehr so im Vordergrund. Es ist
zwar präsent, allerdings fehlen so einige Schockelemente, aus dem
Vorgängerfilm, die doch wirklich zur Qualität des Films beigetragen haben.
Einen, gewiss nicht kleinen Anteil an der Atmosphäre hat zudem die Musik,
die das Ganze noch einmal beeindruckend unterstreicht. Nakata erzählt auf
dem, auf der DVD befindlichen, Interview, dass er einem ausgewählten Kreis
den Film gezeigt hat, allerdings ohne Musik und Effekte. Er meinte das
dieser Kreis ernsthaft am überlegen war, ob der Film überhaupt auf den
Markt soll, nachdem die Audiokomponenten allerdings dazugeschnitten wurden,
erübrigte sich diese Diskussion...
Es ist auf jeden Fall schön anzusehen, dass der Regisseur Nakata seinem
Stil treu blieb und noch im gleichen Jahr, als „Ring“ gedreht wurde, ein
Sequel abliefert, dass bis auf kleine Abstriche mit seinem meisterhaften
Vorgänger mithalten kann. Es gibt eine Menge Spannung, eine interessante
Geschichte und gruseln kann man sich auch!
Wem „Ring – Das Original“ gefallen hat, der wird mit der Fortsetzung
auch Spaß haben!! |