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Ein Rauschgiftring treibt in Hongkong sein
Unwesen. Ein chinesischer Zauberer und seine hüpfenden Vampir-Zombies
helfen dem Ring die Drogen unters Volk zu bringen. Die Polizei oder
zumindest eine Sicherheitstruppe kämpft dagegen an, scheint aber
unterlegen. Zumindest stirbt einer der Guten. Aber zu seinem Glück ist
gerade ein Forscher in der Nähe, der einen Cyborg erschaffen und nun
gleiches mit dem frisch Verstorbenen vorhat. Nun soll der neue Robo den
Vampiren und deren Drogenring den Garaus machen.
So, oder so ähnlich hat es sich wohl abgespielt... |
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Wie man vielleicht erkennen kann, ist es gar
nicht mal so einfach den Inhalt zusammenzufassen und wiederzugeben. Dies
liegt an der Tatsache, dass das Geschehen wirr, dumm und dermaßen unlogisch
ist, dass es kaum in Worte zu fassen ist. Diese Thomas Tang Produktion ist
wohl einer der Filme, mit dem meisten Trash-Gehalt. Und dabei sieht es gar
nicht mal so aus, als ob Tang vorhatte, einen Trash-Film zu drehen... Aber
für seine Besonderheiten ist der Mann aus Hongkong ja bekannt.
Besonders schwierig ist es dem Verlauf des Films zu folgen. Denn immer
wieder tauchen irgendwelche neuen Leute auf, die nicht in den Film passen
und Handlungsstränge einläuten, die ebenfalls nichts mit der Sache zutun
haben - zumindest wenn man es gewohnt ist Filme zu gucken, die etwas
erzählen wollen. So eine Art Handlung ist also nicht vorhanden. Nur
verschiedene Szenen, die meist nichts miteinander zu tun haben. Dabei werden
immer wieder verschiedene Genre geschnitten, als ob es nicht schon genug
wäre, zusammenhangloses Material zusammen zuschneiden. Eins gibt es aber
ziemlich konstant: Einen auf die Mütze. Es gibt zahlreiche Kampfszenen, die
irgendwie dann auch gut zum Plot passen, da man in solchen Schläge- und
Schießereien nicht sehr oft nach Sinn suchen muss.
Zwischendurch kommt es in dieser Trash-Perle dann zu einigen Auftritten, bei
denen man sich als Betrachter unweigerlich vor den Kopf hauen muss. Allen
voran die Vampire, die sich in einer nie zuvor gesehenen Art und Weise
bewegen. Mal abgesehen von Otto dem Komiker. Sie haben die Arme ausgestreckt
und sich nur imstande zu hüpfen… Das sie dann noch Affenmasken
beziehungsweise Pizzateig im Gesicht tragen, gerät aufgrund der
Bewegungsweise schon fast in den vernachlässigbaren Hintergrund. Der
Protagonist schafft es auch immer wieder, dem Trash-Fan ein lautes Grinsen
zu entlocken. Sein Roboter-Kostüm ist dermaßen schlecht… Ein
Trainingsanzug mit Metallfarbe bemalt… was man natürlich kaum sieht, da
sich das Metall halt wie Stoff verhält. Und die passenden Geräusche gibt
es dann natürlich auch noch dazu. Nicht mal ansatzweise ähneln sie
Motoren- oder Getriebegeräuschen, dass kann aber auch das Werk der recht
verhunzten deutschen Synchronisation sein.
Spezialeffekte im Sinne von Splatterszenen gibt es eigentlich nicht. Nur
eine am Anfang, als jemanden die Schulter rausgerissen wird. Da denkt man
eventuell noch, dass dies ein netter Splatter-Streifen sein könnte, was
sich dann aber relativ zügig erledigt.
Spannung und Atmosphäre sind aufgrund der schnellen Handlungswechsel
eigentlich nicht vorhanden. Schauspieltechnische Talente können auch nicht
auf sich aufmerksam machen, allerdings sind charakterlosen Rollen auch recht
anspruchslos.
„Robo Vampire“ ist ein ziemlich einzigartiger Trash-Streifen, der an
Dilettantismus wohl kaum zu überbieten ist. Aber das macht ihn für Freunde
des Trash-Films natürlich aus. Die Lachmuskeln werden schon arg in Anspruch
genommen. Allerdings gibt es auch nicht wenige Szenen, die einfach nur
langweilig und vor allem uninteressant sind. Aber wer sich mal einen Film
ansehen will, den man auch mit ein paar Bier in der Rübe „verstehen“
kann, ist mit „Robo Vampire“ der billigsten „Robocop“-Kopie, mit
Vampiren, Zombies und anderem Getier, bestens bedient. |