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Nick hat zu einer Party der besonderen Art
geladen. Er und einige andere Schüler der Highschool haben den Abschluss
geschafft und wollen jetzt mal richtig einen drauf machen. Nick´s Apartment
scheint dafür besonders geeignet zu sein, da es extrem geräumig und mit
schönen, alten Möbeln ausgestattet ist. Nach und nach treffen dann die
Gäste ein und rauchen, trinken, kiffen und unterhalten sich. Plötzlich
taucht ein junger Professor auf, der die Schüler unterrichtet hat und
gesellt sich zu ihnen. Er hat keinen besonders guten Ruf, da er
ununterbrochen über Serienmörder diskutieren muss und anscheinend kein
anderes Thema als den perfekten Mord kennt.
Doch da die Wohnung recht groß ist, redet derjenige mit ihm, der Lust hat
und die andern gehen halt woanders hin. Allerdings scheint nach einiger Zeit
so, als würde die Gruppe kleiner. Ein Mädchen verschwindet und weitere
folgen. Nick sagt zwar das die betroffenen das Haus verlassen haben um nach
hause zu gehen, doch irgendwie hat niemand mitbekommen, dass jemand die
Wohnungstür durchquert hat. Als die Gruppe ziemlich dezimiert ist und ein
junger Mann an Magenkrämpfen stirbt, ahnen die übrigen, was los ist... |
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„R.S.V.P.“ ist ein Genremix aus
Horrorfilm, Thriller und Drama, der in der zweiten Hälfte zu einem etwas
anderen Slasherfilm mutiert. Sein Problem dabei ist, dass die erste Hälfte
meist langweilig ist und so gut wie keinen Höhepunkt hat. Es treffen sich
ein paar junge Leute, die sich vergnügen und vor allem viel miteinander
Reden. Diese Dialog sind für den Film wenig wichtig und meist auch
nichtssagend. Sehr, sehr selten kommt es mal zu lustigen Einlagen, die zu
90% mit irgendwelchen Drogen zu tun haben.
In der zweiten Hälfte wird der Film dann aber richtig gut und auch
spannend, was ja nicht gerade unwichtig für einen Horrorfilm ist. Es
beginnt ein lustiges Schlachten, dass zwar nicht blutig, aber schön
anzusehen ist. Warum dieser Film den roten Stempel mit der FSK 18 trägt ist
mir absolut schleierhaft, da so gut wie kein Blut zu sehen ist. Gut, es
kommen ein paar Menschen ums Leben, aber da gibt es Filme mit einem höheren
Bodycount und mehr Blut, die für Jugendliche ab 16 zugänglich sind. Aber
sei es wie es ist, an diesem seltsamen System wird sich wohl sowieso nichts
mehr ändern.
Die DVD von E-M-S prahlt ein wenig damit, dass Jason Mewes mit von der
Partie ist, der ja schon in einigen Kassenschlagern wie „Scream 3“, „Dogma“
oder auch „Jay & Silent Bob schlagen zurück“ mitgespielt hat.
Besonders auffällig war seinen Auftritt, als Drogenvernichtungsmaschine,
zwar nicht, auch wenn er gegen Ende einen überraschenden Auftritt hat. Die
anderen Akteure haben ebenfalls eine gute Leistung abgegeben, die allerdings
nicht als Besonderheit in die Filmgeschichte eingehen wird.
Ebenso mittelprächtig ist die Atmosphäre des Streifens, die zwar durch die
luxuriöse Großraumwohnung gut unterstrichen wird, alles in allem für
einen Horrorfilm aber zu glanzlos ist. Aus diesem Streifen hätte man sicher
mehr rausholen können, wenn die Morde etwas früher begonnen hätten und es
dann zwischen den einzelnen Tötungen größere Pausen gegeben hätte.
So ist „R.S.V.P“ aber nur mittelmäßiger ein Film, der nicht richtig zu
überzeugen weiß, da der Unterhaltungswert einfach viel zu gering,
beziehungsweise schlecht verteilt ist. Man kann ihn sich aber durchaus mal
angucken, wenn man sowieso Langeweile hat, denn der Verlauf der Story ist
schon überraschend. |