|
Als erstes muss man wohl erwähnen, dass die
Story eigentlich keine richtige ist. Es scheint als ob der Regisseur einfach
drauf los gedreht hat ohne irgendetwas bestimmtes vorzuhaben. Ich versuche
jetzt aber trotzdem das „wichtigste“ zu beschreiben.
Eine Gruppe Menschen trifft sich in einem abgelegenen Haus eines
Industriellen ( das steht auf dem Cover, man kann im Film aber nicht drauf
schließen das es so ist ) um dort ein Wochenende zu verbringen. Sie wissen
allerdings nicht das ein das ein Professor die Toten geweckt hat, indem er
ihre Ruhestätte betreten hat. Er wird daraufhin getötet und eine Horde
Zombies macht sich auf, ihren Hunger zu stillen.
Von nun an beginnt der Überlebenskampf der Besuchergruppe gegen einen
zahlenmäßig überlegenen Gegner, der wohl nicht gut ausgehen wird... |
|
Am Anfang des Films traten bei mir zwar ein
paar Logikprobleme auf, doch als der Film einige Zeit lief akzeptierte ich
die laue Story und konzentrierte mich eher auf das, was der Film
rüberbringen will, nämlich Unterhaltung durch Splatterszenen.
„Die Rückkehr der Zombies“ ist eine Zombiegeschichte, die eine
akzeptable Atmosphäre aufbaut und durch gute Splatterszenen, die gegen Ende
zunehmen, unterhält. Es gibt eine ganze Menge Blut und auch die Masken der
Zombies haben mir sehr gut gefallen, da sie durch einen steinernen Touch,
gepaart mit ekeligen Maden, wirklich gut gelungen sind und mal etwas anderes
sind als die „typischen“ Zombiegesichter.
Negativ aufgefallen sind mir die Musik, die andauernd mit hochfrequenten
Tönen aus den Boxen rauscht, sodass man sie eigentlich gar nicht Musik
nennen dürfte, die ständigen Schreie der Protagonisten, die immer noch in
meinem Schädel dröhnen und die Dialoge, die wenn sie mal vorkamen leicht
unsinnig waren. Dazu kommt noch die mangelhaften Fähigkeiten der
Schauspieler aber irgendwie gehört das ja zu einem guten Zombiefilm dazu.
„Die Rückkehr der Zombies“ unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen
Filmen darin, dass die Zombies wohl eine gewisse Intelligenz besitzen. Es
gibt da zum Beispiel einen Messerwerfer, einen der mit einer Axt umgehen
kann und sogar ein Sensenmann in Zombiegestalt, der mit seinem Arbeitsgerät
so geschickt umgeht das er einen Menschen enthaupten kann. Ob die Zombiefans
das allerdings sehen wollen, will ich nicht beurteilen.
Ich kann nicht behaupten das dieser Film grottenschlecht ist aber an Filme
wie „Zombie – Dawn of the Dead“ oder „Day of the Dead“ kommt er
mit Sicherheit nicht heran, da die Story einfach nicht interessant genug ist
um diesen Film des öfteren zu sehen. Splattertechnisch kann er allerdings
mithalten. |