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Rom im Jahre 2072. Die interaktive
Medienlandschaft hat sich gegenseitig abgeschlachtet, sodass in dieser Zeit
lediglich zwei Fernsehsender vertreten sind, die sich untereinander einen
heftigen Konkurrenzkampf abliefern. Mit äußerst brutalen Shows versuchen
die Sender eine hohe Einschaltquote zu erzielen um so den Gegner
auszustechen.
Eine der beiden Sendeanstalten hat Gladiatorenkämpfe im Programm in denen
Kriminelle zugunsten der Fernsehzuschauer gegeneinander bis zum Tod
kämpfen. Hierbei verwenden sie Motorräder und schwere Waffen aus Metall.
Dem Sieger wird die Freiheit versprochen und so gibt es immer wieder
genügend Freiwillige, die sich niedermetzeln lassen.
Doch leider entspricht die Einschaltquote nicht dem, was sich die Macher des
Senders so vorstellen. Aus diesem Grund versuchen sie einen altgedienten
Kämpfer, der ein hohes Ansehen beim Publikum hat, für sie zu gewinnen.
Drake, der Kämpfer, möchte erst nicht kämpfen, da er mittlerweile
eingesehen hat das ihm die Tötung seiner Gegner nicht mehr liegt. Aber
durch einen Trick der Organisatoren muss Drake an einem Kampf teilnehmen. Er
wird dem Publikum angekündigt und dies reagiert äußerst euphorisch. Im
Trainingslager versucht er zu fliehen, dies gelingt aber nicht und kurze
Zeit später findet er sich in der Arena wieder um zu töten.
Die ganze Nation bewundert ihn nun in seinen Kämpfen doch Drake findet
heraus das mit dem Sender oder vielmehr mit seinen Machern irgendetwas nicht
stimmt... |
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Ein Kracher, der einem vom Hocker haut, ist
dieser Film sicherlich nicht. Allerdings darf man auch nicht vergessen das
„Die Schlacht der Centurions“ ein echter Fulci ist und auch schon ein
paar Jahre auf dem Buckel hat. Fulci, der ja mehr als einen schlechten und
sehr viele gute Filme gemacht hat, hatte bei diesem Dreh wohl begrenzte
finanzielle Möglichkeiten, was man dem Film ansieht und vor allem anhört.
Die Musik ist wirklich sehr schlecht und auch nervtötend. Andauernd
schallen irgendwelche hochfrequenten Signale aus dem Boxen und ich habe mich
einige male gefragt : Was wollte Lucio mir damit sagen ?
Einen besonderen Splatteranteil hat dieser Film nicht und ich denke auch
nicht das er geschnitten ist. Deswegen hat es mich doch sehr verwundert das
Laserparadiese diesen Streifen als „ungeschnittene Fassung“ auf DVD
herausgebracht hat. Ich weiß nur eins und zwar das ich mir den Film nicht
auf DVD holen werde sondern mich mit dem VHS begnüge. Außerdem hat man ja
recht gute Chancen das dieses Original im Laufe der Zeit noch weiter im
Preis steigt, auch wenn der Film nun auf einem anderen Medium kaufbar ist.
Da bleibt mir nur noch zu sagen das ich diesem Film allen Trashliebhabern
und eingefleischten Fulci-Fans empfehlen möchte und den anderen den Rat
geben einen weiten Bogen um diesen Film zu machen und ihn sich schon gar
nicht erst auf DVD kaufen. |