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Der Anthropologe, Dr. Dennis Allen, wird von
einem Pharmakonzern beauftragt, in Haiti nach einer sogenannten „Todesdroge“
zu suchen. Die Droge soll tote Menschen angeblich wieder zum Leben erwecken
und sie in einen apathischen Zustand versetzten. Davon verspricht sich der
beauftragende Konzern, ein neues Narkotikum zu entwickeln, welches die
Medizin revolutionieren soll.
In Haiti angekommen macht er auch gleich Bekanntschaft mit Betroffenen, die
Opfer des heimischen Voodookults wurden. Des weiteren lernt er die Sitten
und Bräuche der Einheimischen kennen und merkt recht schnell, dass er nicht
bei allen herzlich willkommen ist. Aber Dennis forscht unermüdlich weiter
und trifft bald auf einen Mann, der ihm verspricht das mysteriöse Pulver
herzustellen. Doch der erste Versuch scheitert und Dennis wird klar, dass
die Leute wohl er hinter seinem Geld her sind, als das sie ihm helfen
wollen.
Aber wenige Zeit später bekommt er ein neues Angebot, dass auch gleich
etwas vielversprechender klingt. Doch je mehr Dennis in die Sache involviert
wird, desto schwieriger wird sein Auslandsaufenthalt. Der Voodookult und die
Geheimpolizei sind von seinen Forschungen nicht sehr beeindruckt und wollen
ihm aus dem Weg schaffen. Dabei schrecken sie sogar nicht zurück, dass Gift
an ihm auszuprobieren... |
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„Die Schlange im Regenbogen“ ist eher ein
unbekannterer Film des Horrorregisseurs Wes Craven, allerdings nicht gerade
einer seiner schlechtesten. Der Film beschäftigt sich zwar mit dem
Voodoomystizismus, aber man sollte vor dem Betrachten auf gar keinen Fall
davon ausgehen, dass es sich um ein Zombiegemetzel a la Romero handelt. „Die
Schlange im Regenbogen“ kommt fast ohne blutige Spezialeffekte aus und
setzt vielmehr auf Mystik und eine anspruchsvolle Story.
Es wird ein realer Hintergrund präsentiert, was im Zombiesubgenre ja
eigentlich seltener der Fall ist, dies macht die Geschichte aber so
besonders. Der Zuschauer muss einige Szenen durchleben, die wirklich
authentisch wirken und somit eine reale Angst verbreiten. Einige
Situationen, wie zum Beispiel ein Begräbnis eines lebenden Menschen, sorgen
für schonungslose Angstzustände, die einem intensiv mit der Geschichte
verbinden. Es werden aber auch schöne Bilder gezeigt, da der Film
hauptsächlich auf Haiti gedreht wurde.
Craven, der in diesem Werk eine vorzügliche Arbeit ablegte, hat es
geschafft, die Realität mit Traumsequenzen zu versetzten, die im direkten
Zusammenhang mit der mysteriösen Droge stehen. So kommen immer wieder
farbfrohe aber dennoch grausame Bilder über einen her, die mit einigen
unappetitlichen Augenblicken für eine extrem dichte Atmosphäre sorgen.
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, allerdings ist sie nicht so intensiv
wie zu erwarten ist. Die Darsteller agieren gut, aber unter der soliden
Gesamtleistung sticht der Protagonist Bill Pullman ganz klar hervor. Er
hatte sicherlich keine leichte Aufgabe, hat sie aber nahezu perfekt gelöst,
was den Film natürlich ungemein aufwertet.
„Die Schlange im Regenbogen“ ist ein wirklich gelungener Horrorschocker,
der ganz nebenbei auch noch ein Auge auf den Zerfall des diktatorischen
Duvaliers Regime schmeißt. Für Freunde des Horrorfilms ist er daher sehr
zum empfehlen, Leute die einen blutigen Zombiestreifen erwarten, werden hier
allerdings keinen Spass haben. |