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| OT: The
Quatermass Experiment |
| ca. 78
Minuten |
| GB
1955 |
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| Regie |
| Val Guest |
| Darsteller |
Brian
Donlevy
Jack Warner
Margia Dean
u.a. |
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zur Horror-Page |
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Ein verliebtes Pärchen genießt die Stille
der Nacht, als diese plötzlich von einem lauten Geräusch unterbrochen
wird. Die beiden denken erst, dass es sich um ein Flugzeug handelt, doch das
Geräusch wird viel lauter als es ein Flugzeug sein kann. Sie flüchten in
einen Bauernhof, von wo aus sie den Absturz eines Raumschiffes beobachten
können. Bald sind die Polizei und das englische Verteidigungsministerium
vor Ort und machen den Absturzort zu einem Sperrbereich.
Das Raumschiff stammt aus einer Weltraumexpedition, die der berühmte
Wissenschaftler Professor Quatermass angeleiert hat. Zwei der drei
Besatzungsmitglieder sind verschwunden und der zurückgebliebene Astronaut
scheint sich völlig verändert zu haben. Seine Haut ist seltsam rau
geworden und sein Verhalten ist nicht mehr so, wie es einst war. Er reagiert
nicht, zeigt keine Emotionen und sagt keinen Ton mehr. Zu
Beobachtungszwecken wird der Astronaut in ein Krankenhaus gebracht und dort
strengstens bewacht.
Währenddessen versucht ein Forscherteam den Film zu entwickeln, den die
Kamera des Raumschiffs aufgenommen hat, doch richtig schlau werden sie aus
dem Material nicht, als es ihnen gelingt es sichtbar zu machen. Allerdings
scheint es, als sei etwas in das Raumschiff eingedrungen, vielleicht eine
außerirdische Lebensform? Der Astronaut soll inzwischen aus dem Krankenhaus
befreit werden. Seine Frau hat jemanden beauftragt, ihn zu entführen. Doch
das soll sich als großer Fehler rausstellen! Bevor der Astronaut die Klinik
verlässt, berührt er einen Kaktus, dem er die Lebensenergie entzieht. Doch
dafür nimmt der Astronaut auch ein Stück Leben der Pflanze mit, was sich
von nun an seinem, mit großen Stacheln besetzten, Arm erkennen lässt.
Der Astronaut und seine Zellen stellen eine große Gefahr für die
Menschheit dar, was einige Erdenbürger noch am eigenen Leibe erfahren
müssen... |
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Mit „Schock“ begann die Horrorära der
Hammer-Filmstudios und aufgrund der Qualität des Films (und seinen
zahlreichen Nachfolgern) wurde das englische Studio so berühmt. Der Name
Quatermass steht für die Hammerstudios und für ein Stück
Horrorfilmgeschichte, die sich so leicht nicht wiederholen wird. Ein
Hammer-Produzent hatte damals einen Fernseh-Sechsteiler namens „The
Quatermass Experiment“ gesehen und war so fasziniert, dass er sich die
Rechte des Professor Quatermass sicherte. 1954 wagte sich dann der Regisseur
Val Guest an den Stoff und machte einen, für damalige Verhältnisse,
einmaligen Film, der auch heute noch überzeugen kann.
Man muss aber natürlich bedenken, dass er nun schon einige Jahre auf dem
Buckel hat und schon alleine wegen seinem schwarz-weißem Bild einige
Zuschauer vergraulen wird. Doch wer auf ältere Filme steht, der wird mit
„Schock“ seinem Spaß haben. Die Story ist zwar mittlerweile etwas
abgedroschen, doch sie weiß den Betrachter zu unterhalten und das ist ja
die Hauptsache. Bereits am Anfang wird es spannend, denn man weiß
eigentlich nichts von dem Raumschiff, dass dann aber plötzlich auf die Erde
knallt. Es dauert auch eine ganze Weile, bis man merkt, was eigentlich los
ist.
Der Außerirdische erinnert, im fortgeschrittenem Stadium, ein wenig an „The
Blob“, der ja drei Jahre später in die Kinos kam, doch „Schock“ hat
einige Elemente, die der Schleimklumpen nicht hat. Ganz besonders die
Tatsache, dass der fremde Organismus in Menschengestallt Teile von dem
annimmt, dem er die Energie entzogen hat. Das bereits angesprochene Beispiel
mit dem Kaktus ist wirklich nett anzusehen und wurde auch von der Maske gut
umgesetzt, genau wie einige andere Effekte, die für ihr Alter wirklich
bemerkenswert sind.
Ebenso bemerkenswert sind die schauspielerischen Leistungen der
Protagonisten. Der Astronaut wird wirklich perfekt gespielt, was auch für
den berühmten Professor gilt. Allerdings können die positiven Aspekte
nicht über einige Längen in der Handlung hinwegtäuschen, die etwas
Langeweile aufkommen lassen. Doch alles in allem ist „Schock“ ein
bemerkenswerter Film, der auf einer sehr guten DVD von E-M-S präsentiert
wird. Fans werden Freude an ihr haben! |
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