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| OT: Seconds
Apart |
| ca. 86
Minuten |
| USA 2011 |
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| Regie |
| Antonio Negret |
| Darsteller |
Orlando
Jones
Monica Acosta
Gabe Begneaud
Courtney J. Clark
u.a. |
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Seth und Jonah sind Zwillingsbrüder,
im fortgeschrittenen Teenager-Alter. Die beiden sehen aus wie
freundliche Schüler, haben aber eine dunkele Seite: Wenn sie
sich gegenseitig an die Hand nehmen, haben sie telepathische
Fähigkeiten. Diese nutzen sie, um böse Dinge anzurichten.
Nach einigen Todesfällen an der religiösen Eliteschule, an der
auch die Zwillinge unterrichtet werden, wird Detective Lampkin
an das Unterrichtshaus geschickt, um die mysteriösen Vorfälle zu
untersuchen. Lampkin kommt, wie es zu erwarten ist, mit den
hochbegabten Eineiigen in Kontakt und ahnt, dass sie etwas mit
den ungeklärten Selbstmorden zu tun haben. Die Brüder haben
derweil andere Probleme, da sie nicht einer Meinung sind, wie
die weitere Vorgehensweise ist… |
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Der amerikanische Filmbeitrag „Seconds
Apart“ ist ein Mysterythriller mit hohem Potential. Die
Geschichte um die beiden eineiigen Brüder ist interessant und
verstörend. Gleich in der Anfangsszene kommt es zu sehr
verstörenden Einschüben, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben
und Freude auf das machen, was noch folgen soll.
Was folgt ist eine unterhaltsame Geschichte, die mit schönen
Bildern eingefangen wird. Die Optik ist wirklich gelungen und
kann sich über die gesamte Spieldauer sehen lassen. Es entsteht,
gerade in den dunklen Szenen, eine gute Atmosphäre. Doch als
Zuschauer bemerkt man relativ schnell, dass das Drehbuch einiges
an Potential verschenkt.
Den guten Eindruck vom Beginn kann man nachfolgend nicht halten.
Die Geschichte plätschert etwas vor sich hin, ohne allerdings
zum Langweiler zu werden. Man wünscht sich aber etwas mehr
Leben, etwas mehr Spannung und vor allem mehr Tempo. Die
Zwillinge stellen zwar nette Dinge an und Detective Lampkin
stellt ihnen dabei nach, dennoch hätte etwas mehr Abwechslung
gut getan.
Die Zwillingsbrüder werden von Gary Entin und Edmund Entin
gespielt. Sie sehen sich extrem ähnlich und erinnern bei ihrem
Tun unweigerlich an den Film „Die Unzertrennlichen“, in dem
David Cronenberg damals Jeremy Irons die Zwillinge spielen ließ.
Die Entin Brüder machen ihren Job gut. Da gibt es nicht das
Geringste zu kritisieren. Gleiches gilt auch für Orlando Jones
(„Evolution“, „Fährte des Grauens“ u.a.). Er mimt den Detective
Lampkin. Und das ebenso gut wie seine jüngeren Kollegen.
Splattertechnisch gibt es nicht allzu viel zusehen, was bei
einer FSK 16 Einstufung nicht verwunderlich ist. Immerhin gibt
es die bereits erwähnten, verstörenden Szenen. Die haben es
durchaus in sich. Und Blut fließt auch. Also ist das Drumherum
durchaus okay.
Dies gilt auch für den Film an sich. Er ist okay. Man kann ihn
gut gucken und wird dabei gut unterhalten. Nur leider nicht so
gut, wie es wohl hätte sein können. Regisseur Antonio Negret hat
bei seinem ersten Film einiges an Potential liegen lassen,
welches „Seconds Apart“ zu einem Spitzenfilm hätte machen
können. So ist es „nur“ ein guter Streifen. |
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