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| OT: Shadow
Fury |
| ca. 90
Minuten |
| USA 2001 |
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| Regie |
| Makoto Yokoyawa |
| Darsteller |
Sam
Bottoms
Masa Funaki
Alexandra Kamp
u.a. |
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Die Nova Corporation ist ein Hightech Konzern,
der im Bereich der Gen- und Klontechnik weltweit führend ist. Die
erfolgreichen Wissenschaftler der Firma haben allerdings das Problem, dass
sie von einem ehemaligen Mitarbeiter, Dr. Oh, bedroht und verfolgt werden.
Dr. Ho hat einen scheinbar unbesiegbaren Superklon geschaffen, der alle
Eigenschaften eines Ninja Kämpfers aufweist und auf den Namen Takeru hört.
Takeru ist unberechenbar, allerdings hat Doktor Oh ihn mit einem
Gehorsamkeits-Gen gezüchtet, sodass er seinem Erschaffer gegenüber loyal
ist.
Um sich vor Takeru zu schützen haben die bedrohten Wissenschaftler den
Kopfgeldjäger Madsen beauftragt den Klon zu finden und ihn unschädlich zu
machen. Madsen ist zu Anfang nicht sonderlich begeistert, weil er selbst
genug Probleme hat und versucht diese mittels Alkohol wegzuspülen, was ihn
sowohl körperlich als auch geistlich einschränkt. Allerdings stimmt der
gezahlte Preis und so macht sich Madsen auf Takeru zu finden um ihn
auszuschalten.
Bald findet der Kopfgeldjäger das Versteck des Doktors und seines
Kämpfers. Er kann den Forscher erledigen, der Klon ist aber zu stark,
sodass Madsen vorerst fliehen muss. Takeru schwört nach dem Mord an seinem
Erschaffer Rache und macht sich nun auf Madsen und die Forscher der Nova
Corporation zu töten. Doch auf seiner Reise lernt der Killerklon die
Prostituierte Sasha kennen, die Gefühle in ihm zu wecken scheint.
Allerdings ist seine Rachlust momentan noch größer. Madsen, der um sein
Leben bangt, hat mittlerweile herausgefunden das einer der bedrohten
Wissenschaftler nicht das ist, was er zu sein scheint. Er wartet förmlich
darauf das Takeru ihn besucht, um aus seinen Genen eine noch bessere
Kampfmaschine zu züchten. Ein Kampf beginnt, der nicht gut ausgehen kann... |
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„Shadow of the Dragon – Cloned to kill“
ist eine Billigproduktion und war ein Beitrag des Tokyo International
Fantastic Filmfest 2001. Allerdings hebt er sich deutlich von B-Movie
Produktionen aus dem Actiongenre ab, da es ein rundum gelungener Film ist,
der eigentlich alles hat was einen guten Unterhaltungsfilm auszeichnet.
Natürlich stehen in diesem Streifen die Actionszenen im Vordergrund, zudem
erwarten den Betrachter reichlich Kampfszenen, die unverkennbar einen
asiatischen Einfluss haben.
Die Story ist sehr unterhaltsam, wird flüssig und interessant erzählt und
wird durch die zahlreichen Actioneinlagen kaum langweilig. Momentan gibt es
ja heftige Diskussionen über das Pro und Contra des Klonen und dieser
Streifen zeigt was passieren kann wenn die Wissenschaft mit krimineller
Energie gepaart wird.
Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern und Filmfans müssten die Namen
der Mitwirkenden durchaus etwas sagen. Unter anderem treten Sam Bottoms
("Apokalypse now: Redux"), Fred Williamson ("From dusk till
dawn"), Allan Kolman ("Sieben"), Pat Morita ("Karate
Kid") und auch die deutsche Schauspielerin Alexandra Kamp vor die
Kamera um uns von ihren Talenten zu überzeugen.
Zudem bietet der Film reichlich Spannung und einige, wenige Effekte, die
allerdings ohne viel Blut auskommen. Trotz der wirklich spärlichen
Spezialeffekte hat die FSK einen „Ab 18“ zweimal abgelehnt, da der Film
ungeschnitten zu gewaltverherrlichend sein soll. Nachdem das Marketing Label
zwei Anträge erfolglos gestellt hatte, haben sie sich entschlossen den Film
ungeprüft auf den Markt zu bringen, was ich vorbildlich finde, nachdem die
Juristenkommission (JK) festgestellt hat das dieser Streifen nicht
gewaltverherrlichend ist. Das Kinowelt Label hat sich der FSK gebeugt und
eine FSK 16 Version auf den Markt gebracht, von der ich dringend abrate!
Insgesamt ist „Shadow of the Dragon – Cloned to kill“ sicherlich kein
Film der einen Oscar oder einen anderen, vergleichbaren Preis verdient,
allerdings ist es ein guter Actionfilm mit einer interessanten Story, der
zeigt das Geld nicht alles ist. Lediglich die Dialoge sind in einigen Szenen
etwas zu undurchdacht. Von mir bekommt er aber trotzdem eine
uneingeschränkte Empfehlung, für Freunde des Films. |
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