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Eine ganz besondere Reise soll es werden, die
eine fünfköpfige Gruppe aus den USA geplant hat. Es geht nach Europa, auf
die grüne Insel. Denn in Irland wollen Tara und ihre Freunde Jake besuchen.
Jake kennt sich in den hiesigen Wäldern aus und ist Fachmann für
halluzinogenen Pilze. Eine perfekte Kombination, für den bevorstehenden
Campingausflug.
Aber die jungen Amerikaner werden von Beginn an eingeschüchtert: Erst
treffen sie auf merkwürdige Einheimische, die im Wald wohnen und sich von
Kadavern ernähren uns später erzählt ihnen Jake eine Gruselgeschichte,
von einem Internat für verstörte Jungen, dass sich in ihrer Nähe befinden
soll. Aber die jungen Leute sind nicht in den Wald gegangen um Angst zu
bekommen, sondern um sich voll zu dröhnen. Und so machen sie sich auf, den
magischen Pilz zu suchen.
Nach dem ersten Konsum macht sich allerdings eine aggressiv, ängstliche
Stimmung breit. Leute verschwinden, seltsame Sachen werden gesehen und es
wird sich unaufhörlich gestritten. Doch die Frage ist, wo die Realität
endet und wo die Einbildung anfängt… |
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Wer hat in seiner Sturm- und Drangphase nicht
davon gehört: Magic Mushrooms. Und wer damals mit seinen eigenen
Grenzerfahrungen bedient war wird froh sein, nie welche probiert zu haben.
Zumindest dann, wenn man sich „Shrooms“ angeguckt hat.
Denn „Shrooms“ bietet einen besonderen Rausch. Regisseurs Paddy
Breathnach hat sich wirklich alle Mühe gegeben, um dem Betrachter an den
geistigen Wirrungen der Protagonisten teilhaben zu lassen. Der Film ist an
und für sich im Genre des Teenie-Slashers einzuordnen, hebt sich aber von
seinen Horror-Kollegen deutlich ab. Zwar wird auch hier auf bekannte
Klischees zurückgegriffen und eine mangelhafte Charakterisierung
vorgenommen, dass Drumherum bietet aber beste Unterhaltung. Mit viel
Atmosphäre, Spannung und Ausritten in andere Filmrichtungen wie den
Backwood-Slasher oder Geisterfilme, die zum Glück sehr gut funktionieren,
kommt für den Betrachter viel Freude auf.
Sowieso kann man sagen, dass der Film rundum gut funktioniert. Angesprochene
Spannung und Atmosphäre sind zu genüge vorhanden, es gibt witzige
Einlagen, passable Schauspieler und man kann einiges lernen. Nicht nur wie
die Auswirkungen des Verzehrs von Magic Mushrooms sind. Auch was das
Einnehmen von Knollenblätterpilzen betrifft oder was unter Dogging zu
verstehen ist. Ob der Wahrheitsgehalt bei den bereitgestellten Informationen
dabei hoch ist, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Fest steht
aber, dass das Ganze äußerst amüsant ist.
Es ist aber auch nicht alles Gold was glänzt. Die positiven Eigenschaften
des Films überwiegen zwar klar, es gibt aber dennoch einiges, was sauer
aufstößt. Zum Beispiel das fast jeder der irgendwie hinfällt auf eine
Leiche stößt. Oder das der Sex-Anteil etwas zu hoch ausgefallen ist. Man
bekommt zwar nicht viel nackte Haut zu sehen, die Thematisierung ist aber
doch etwas aufdringlich. Vielleicht ist das aber auch Geschmacksache, da
manch anderer denkt, dass das zu einem Teenie-was-auch-immer-Film
dazugehört.
Was Vielschauer aus dem Bereich Horror vielleicht etwas störend empfinden
könnten ist die Tatsache, dass der Film recht blutlos daherkommt. Es gibt
zwar einige Kill-Szenen, die finden aber im Off statt. Somit ist das FSK 16
der DVD auch vollkommen gerechtfertigt.
Untern Strich können die (eventuellen) Kritikpunkte dem guten Gelingen von
„Shrooms“ aber nichts anhaben. Wer sich gerne gruselt, schocken lässt
oder schlüpfrige Teenager im Wald beobachtet, kommt klar auf seine Kosten.
Atmosphärisch ist der Film dicht und zudem mysteriös und er ist anders als
andere Horror-Filme, gleicher Machart. Und im Zeitalter des
Einheits-Horror-Terror-Brei kommt die mystische Pilz-Thematik im hohen
Erzähltempo auf jeden Fall gut an. |