|
„Aiaiai“
– Das dachte ich mir, als ich von dieser etwas anderen
Horrorstory gehört hab.
„Auauau“
– Das war mein ernüchternder Ausruf, als ich die deutschen
Stimmen der Figuren hörte.
Die
deutsche Synchronisation ist derart schlecht, dass sie den Film
nahezu in den Abgrund treibt. Als hätten sich die Beteiligten
keine Mühe gegeben, erscheint es dem Zuhörer. Sogar Ned Flanders
könnte sich meiner Meinung nach überzeugender fluchen oder
brutal ausrasten. Die Sehnsucht nach Charakterstimmen wie der von
Peter Pasetti (er ruhe in Frieden) oder der von Norbert Gastell
wird hier immens groß!
Aber
na ja, Pech gehabt!
Wenigstens
sind die englischen Originalstimmen der Schauspieler überzeugend.
Die
Schauspielerische Leistung von den meisten Akteuren ist ganz okay,
nicht mehr und nicht weniger. Jedoch stechen zwei
Schauspielerinnen heraus: Amber Heard als Shay und Amanda Phillips
als Tuesday.
Blut!
Darum geht es in diesem Film. Davon sehen wir genug. Jedoch sehen
wir es fast nie richtig spritzen, folglich gibt es nur wenige
atemberaubende Effekte, die entweder den Zuschauer erschüttern
oder den Splatterfan grinsen lassen. Jedoch hat es eine Szene in
sich, in der ordentlich Bewegung im Blut garantiert ist - da kann
einem sogar schon mal schlecht werden, auch wenn man schon viel
gesehen hat!
Die
Story – Das ist stets die Seele eines Films. Manchmal jedoch
verschleiert die Story, sie gerät in den Hintergrund, Special
Effects treten in den Vordergrund und beeindrucken die
Konsumenten. Die Story hier ist gut.
Für
manche sei es weniger schön, für manche dafür umso mehr. Die
Vampirmythen werden hier aufgeklärt. Allein diese Droge „Ace“
sei dafür verantwortlich, dass aus Vlad Tepez (aus dem später
der allseitsbekannte Graf Dracula wurde) der Pfähler wurde, der
das Blut seiner Feinde, den Türken, trank und genoss.
Die
Menschen, die sich dieser Droge bedienen, bekommen nach einem
Blackout das Gefühl, Blut zu benötigen und wo kriegt man das
her? Natürlich aus Menschen.
Im
Großen und Ganzen enttäuscht dieser Film jedoch auf ganzer
Linie. |