|
Sechs ehemalige Schüler der Stuart Morse
Academy werden überraschend zu einem Klassentreffen eingeladen. Sie sind
bereits einige Jahre aus der Schule und wundern sich unabhängig
voneinander, dass da nach so langer Zeit noch jemand an sie denkt. Als sie
alle in der alten Schule einrücken, finden sie diese festlich geschmückt
vor. Sie wundern sich allerdings, dass sie offensichtlich die Einzigen aus
ihrer Klasse sind, die eingeladen wurden...
Nachdem sie sich über das Festessen hergemacht haben, wollen sie der Sache
auf den Grund gehen, doch sie müssen bemerken, dass alle Ausgänge
verrammelt sind und das Telefon nicht funktioniert. Als sie dann auch noch
die Leiche des Hausmeisters finden, bricht Panik aus. Nach einer Weile
finden sie heraus, dass sie der selbsternannte „Erlöser“ an diesen Ort
geführt hat, um sie von ihren Leiden zu erlösen. Er hat die sechs bereits
seit Jahren beobachtet und festgestellt das sie sich nicht gerade perfekt
verhalten haben.
Von nun an heißt es für die ehemaligen Schulkollegen also ihren Kopf zu
retten, auch wenn dies recht aussichtslos scheint... |
|
Oh ja... wieder mal einer dieser Filme, welche
die Welt sicherlich nicht braucht. Die Story ist alles andere als neu und
reißt somit keinen vom Hocker und leider Gottes wird die letzte Chance, den
Film zu retten, kläglich vergeben. Das liegt aber wahrscheinlich nicht an
dem Streifen selber, sondern an dem Vertriebslabel, dass sich damit
brüstet, ihre Kultklassiker ungeschnitten zu vertreiben (Der Serientitel
heißt nun mal : „Kult-Klassiker ungeschnitten“). Aber hier hat Astro
offensichtlich Mist gebaut, da der Film alles andere als ungeschnitten ist.
Laut ofdb.de fehlen sogar stolze zwei Minuten, in denen
höchstwahrscheinlich noch das ein oder andere passiert ist, dass ihn
splattertechnisch aus dem Dreck hätte ziehen können.
Da dies aber nicht der Fall ist, hat man es vor allem mit einem langweiligen
Streifen zu tun, der zu keiner Zeit zu überzeugen weiß. Anfangs ist das
ganze ja noch relativ interessant, als das Leben der sechs Leute gezeigt
wird. Allerdings wird sehr oberflächlich versucht, sehr oberflächliche
Charaktere zu zeigen, was natürlich im Anschluss die Rechtfertigung für
unseren Satanssohn ist, sie zu töten. Und wo wir gerade beim Thema sind...
Warum der tötende Mann ein Sohn Satans sein soll wird gar nicht wirklich
klar. Er besitzt zwar sechs Finger, kratzt sich mal ne Wunde am Bauch auf
und bekommt merkwürdige Visionen, aber warum er gerade ein Nachfahre des
Satans sein soll... keine Ahnung!
Die Schauspieler sind zwar auszuhalten und glücklicherweise kommt es in
diesem Streifen mal nicht zu endlosen Dummdialogen und zur ewigen
Darstellung weiblicher Vorzüge, doch es fehlt ihm an Ausstrahlung und vor
allem an Atmosphäre und Spannung. Somit kann man mit Recht behaupten, dass
dies nie ein lohnenswerter Film war und solange es keine richtige
Uncutfassung auf dem Markt gibt, sich der Kauf nicht lohnen wird. Das blaue
Tape ist lediglich für Sammlungskomplettisten zu gebrauchen. |