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Das St. Francisville Experiment
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| OT: The
St. Francisville Experiment |
| ca. 77
Minuten |
| USA 2001 |
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| Regie |
| Ted Nicolaou |
| Darsteller |
Tim
Baldini
Madison Charap
Ryan Larson
u.a. |
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Der Ort St. Francisville ist für zahlreiche
Geistererscheinungen bekannt geworden. Aus diesem Grund hat sich ein
ansässiger Regisseur vorgenommen vier Studenten in ein Haus einzusperren in
dem es spuken soll, damit sie zum einen ein paar Forschungen betreiben und
zum anderen Erfahrungen sammeln sollen, was das Aufspüren von Geistern
betrifft.
Gesagt, getan und so machen sich Paul, Madison, Tim und Ryan auf den Weg in
das mysteriöse Gemäuer, ausgestattet mit all dem was man als technische
Hilfsmittel zur Geisterjagt benötigt. Die Story, die sich vor vielen Jahren
dort zugetragen hat klingt nicht gerade einladend, denn die ehemaligen
Besitzer habe Sklaven auf grausame Art und Weise in dem Haus gehalten und
einige der Menschen wurden sogar medizinische Versuchskaninchen, was sie
meist nicht überlebten. Die Gräueltäter konnten nachdem ihre
Machenschaften bekannt wurden fliehen und kamen vor über 100 Jahren
ungestraft davon.
Als die Nacht angebrochen ist beginnen die vier mit der Suche nach, den
nicht gestorbenen, Seelen der Sklaven. Der erste seltsame Zwischenfall
geschieht als sich ein Kronleuchter selbständig macht und bei seinem Sturz
auf den Boden fast einen der Studenten erschlägt. Nach kurzer
Erholungspause machen sie sich aber daran das Haus von unten nach oben zu
durchsuchen. Mehrere kleine Unnormalitäten bringen die vier sichtlich aus
der Konzentration und die allgemeine Meinung lautet nun das sich
tatsächlich Geister in dem Haus aufhalten müssen.
Plötzlich erschrecken sie da ein Stuhl sich in sehr hoher Geschwindigkeit
durch den Raum schiebt. Sie sind nicht sicher ob dies gerade wirklich
geschehen ist aber die aufgezeichneten Bilder in der Kamera lügen nicht.
Was sollen sie jetzt machen? Fliehen oder den mysteriösen Dingen weiter auf
die Spur gehen ... |
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Dem Film ist es schon durchaus anzusehen
welchen Kultfilm er als Vorbild hatte. Vier, zum Teil kreischende, Personen,
die irgendwie abgelegen und in völliger Dunkelheit, mal abgesehen von den
Taschenlampen und den Kameraleuchten, ihren eigenen Ängsten ausgesetzt
sind. Klar ... „Blair Witch Project“ hatte es den Machern angetan und
mit diesem Streifen versuchen sie nun einen ähnlichen Erfolg mit einem
niedrigen Budget einzuheimsen.
Eigentlich wäre dieses abkupfern schon ein Grund für eine Vorverurteilung
aber der Film hat nach einiger Zeit eine solche Spannung aufgebaut, dass
selbst mir, als eingefleischten Horrorgucker, die Hände feucht wurden.
Diese Spannung wurde auch bis zum Schluss gehalten und so richtig wohl war
mir nicht als der Film den endlich zu Ende war. Ähnlich erging es mir beim
oben bereits genannten Film, sodass man hier schon eindeutige Parallelen
ziehen kann.
Atmosphärisch hat „Das St. Francisville Experiment“ auch einiges zu
bieten was durch die ständige Dunkelheit kommt und daher das die
Protagonisten alles selber drehen. Ich habe mich unheimlich in den Film
hineingesteigert und konnte den psychischen Stress, den die Beteiligten
ausgesetzt waren, förmlich spüren. Ehrlich gesagt wäre ich wohl nach der
Stuhlaktion aus dem Haus gerannt und hätte nicht, wie die beiden
männlichen Expeditionsteilnehmer Witze drüber gemacht. Aber zum Glück ist
dies ja nur ein Film, den ich aber allen empfehlen möchten, die auch „Blair
Witch“ gut fanden. Gegner dieses Films sollten auf jeden Fall die Finger
von „Das St. Francisville Experiment“ lassen, da er dem Hexenfilm doch
sehr ähnelt. |
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