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In Brooklyn ist die Hölle los!
In dem New Yorker Vorort, hat ein geldgieriger Schnapshändler eine Kiste
mit Schnaps gefunden. Als er in seinem Keller war, fand er die über 60
Jahre alten Flaschen, die laut Aufschrift Viper heißen. Der Mann denkt
sich, dass seine Kundschaft, die ausschließlich aus verkommenen Pennern
besteht, sicherlich an dem Gesöff interessiert ist und so verkauft er es
ihnen für den Ramschpreis von einem Dollar. Hätte der Mann wenigstens mal
eine Flasche geöffnet, hätte er gemerkt, dass mit dem Zeug etwas nicht
stimmt. Aber seine Geldgeilheit ist größer als die Bedenken um die
Gesundheit seiner Kunden und so verbreitet sich der Schnaps in dem Vorort.
Bald gibt es dann die ersten Opfer. Als erstes erwischt es einen Penner, der
sich genüsslich, auf der Toilette sitzend, einen Schluck des Gesöffs
gönnt. Nur wenige Sekunden nach der Einnahme beginnt der arme zu schmelzen.
Er wird zu einer schleimigen Masse und verschwindet schließlich in der
Toilette. Nur sein Arm hängt noch am Abziehseil...
Die Todesfälle häufen sich und somit bekommt die Polizei Wind von der
Sache. Deren Ermittlungen konzentrieren sich auf einen Schrottplatz, auf dem
eine Gang haust. Unter ihrem Anführer, der immer wieder von Panikattacken
aufgrund seines Vietnameinsatzes heimgesucht wird, haben sie es schon
länger auf die Penner abgesehen. Es entwickelt sich nun ein teuflisches
Dreieck und zudem wird das Viper weitergetrunken... |
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Endlich ist es soweit, denn Dank des mir
völlig unbekannten ISV Label, kann man „Street Trash“ jetzt erstmalig
in deutsch betrachten. Es gab zwar schon einige Leute, die sich die Mühe
gemacht haben und den Film in Originalsprache mit Untertiteln rauszubringen,
aber irgendwie ist das nicht das gleiche. Zugegebenermaßen ist es nicht zu
überhören, dass die Synchronisation von Laien gemacht wurde, aber immerhin
ist sie besser als einige „professionelle“, die ich mir schon anhören
musste und ihr kommt natürlich noch zu gute, dass nicht sonderlich viel
geredet wird. Wenn dann mal gesprochen wird, sind die Dialoge meist so
sinnlos oder dumm, dass man sich weniger Gedanken über die Sprecher sondern
ehr über das Drehbuch macht.
Aber in „Street Trash“ geht es weder um gute Dialoge, noch darum eine
interessante Geschichte zu erzählen. Das einzige, was hier zählt sind die
Spezialeffekte und die können sich wirklich sehen lassen! Durch meine
langjährige Erfahrung mit dem Horrorgenre sind mir ja schon einige Sachen
vor die Augen gekommen aber „Street Trash“ schlägt alle, wenn es darum
geht, Menschen zu ekeln. Bereits nach wenigen Minuten bekommt man mit, wie
ein Mann auf dem Scheißhaus schmilzt, was ohne Zweifel das erste Mal für
Unruhe in der Magengegend sorgt. Später kommt dann aber noch eine Szene,
die so richtig unappetitlich ist. – Das Essen sollte jetzt beiseite gelegt
werden – Ein Penner hat sich einen Schluck aus der Viper-Pulle gegönnt
und schmilzt jetzt lustig vor sich hin. Dumm ist nur das er auf einem Dach
schmilzt und noch dümmer ist das seine schleimigen Überreste gen Strasse
fallen. Am allerdümmsten ist dann aber das ein junger Mann gerade dann nach
oben guckt, als einer dieser Schleimklumpen hinunterfällt... Ich kann nur
sagen das diese Szene absolut ekelig ist, was nicht zuletzt an der
grandiosen Kameraführung liegt, die mitten im Geschehen ist. Bei einigen
anderen Szenen ist ebenfalls zu erkennen, dass hier sehr gut mit der Kamera
gearbeitet wurde und dies kann man sicherlich dem Regisseur Murno
zuschreiben, der sich als Kameramann bereits bei Filmen wie „Terminator II“
oder „JFK“ einen guten Namen gemacht hat.
Der Rest des Films ist aber leider vernachlässigbar. Das einzige, was man
eventuell noch positiv bewerten könnte, sind die Kulissen, die einem
wirklich einen Eindruck über die schmutzige Strasse vermitteln. Es liegt
wirklich überall Müll rum... Aber sonst gibt es wirklich nichts gutes zu
vermelden. Die Schauspieler sind ebenso mies wie die Dialoge und sie
schaffen es zu keinem Zeitpunkt, die Story zwischen den Spezialeffekten
etwas interessanter zu machen. Die erzählte Geschichte ist echt langweilig
und die kleinen Nebenhandlungsstränge wirken irgendwie reingequetscht.
Somit gibt es viele Passagen, die wirklich uninteressant sind und einen nur
hoffen lassen, dass irgendjemand bald wieder einen Schluck aus der Pulle
nimmt.
Trotz der vielen negativen Kriterien bleibt „Street Trash“ natürlich
ein Kultfilm, dem man es nicht übel nimmt, wenn er einem in den knapp 100
Minuten etwas die Zeit stiehlt. Der Film ist auf jeden Fall für eine
lustige Partyrunde geeignet, denn von der Story kann man gar nichts
verpassen und zudem weiß man ja, dass man hingucken muss, wenn die Jungs
die Pulle ansetzten...
Prost! |