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Auf
der Suche nach einem Wundermittel gegen Krebs entwickelte ein übereifriger
Wissenschaftler einen Stoff, der tatsächlich in der Lage war, dieser
Krankheit für immer den Garaus zu machen. Unglücklicherweise treten bei
der Einnahme des Stoffes einige beunruhigende Nebenerscheinungen auf, wie
alsbald am lebenden Objekt festzustellen ist. Ein Junkie vermengt das Zeug
eines Tages unwissend mit Crack und bringt es unter die Leute, woraufhin es
an die Prostituierten des selbstverliebten Zuhälters Johnny 'BackHand'
Vegas (Anthony Headen) gerät. Diese verwandeln sich nach der Einnahme in
mordlüsterne Zombies und tragen rasch zu einer Verbreitung der Epidemie
bei. Die Einzigen, die das drohende Unheil jetzt noch verhindern können,
sind die scharfen Tänzerinnen eines örtlichen Stripclubs, die den Untoten
kurz darauf mit aller Entschlossenheit entgegentreten... |
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Zugegeben,
sonderlich einfallsreich oder von markanten Innovationen geprägt war das
Genre des Horrorfilms, im Speziellen des Zombiefilms, in seiner langen
Laufbahn noch nie. Stilrichtungen kamen ebenso, wie sie wieder verschwanden,
nur um dem nächstbesten Trend den Platz zu räumen. Während noch vor
wenigen Jahren alle Indizien darauf deuteten, dass man sich wieder auf die
Stärken der Vergangenheit besinnen würde und Unterhaltung im Stil von
"Dawn of the Dead" auf dem Vormarsch war, machte das Genre mit
"Shaun of the Dead" plötzlich eine Kehrtwendung und setzte
seitdem beinahe ausschließlich auf bissige Horrorkomödien und Persiflagen.
Dem ist grundsätzlich nichts entgegenzusetzen, allerdings laufen die
Filmemacher auch hier recht schnell Gefahr, irgendwann nur noch bereits
bekannte Ideen neu zu verwerten. Zwei aktuelle Zombiefilme sind hierfür ein
gutes Beispiel, denn mit "Strippers vs. Zombies" erschien nun
unlängst ein Streifen, der beinahe die selbe Grundidee wie der nur wenige
Monate zuvor auf den Markt gebrachte "Zombie Strippers" aufgreift
und sich daher zwangsweise einem direkten Vergleich mit diesem Werk stellen
muss.
Bereits Jay Lee's
"Zombie Strippers" war ein nicht all zu hoch budgetiertes B-Movie,
das aber dank einem gewissen Spaßfaktor, nackter Haut und etwas Splatter,
außerdem den Auftritten von Robert Englund und Jenna Jameson durchaus gut
unterhalten konnte. "Strippers vs. Zombies" hingegen musste ohne
bekannte Namen und mit noch weniger finanziellen Mitteln auskommen. Nicht
aus diesen Gründen alleine wurde Jason Murphy's Regie-Debut aber eine
Enttäuschung, vielmehr schafft es das Werk nicht, die Prämisse eines
soliden Funsplatters zu erfüllen. Zwar ist hier von allem das Nötigste
vorhanden, doch in der Summe reicht es nicht für einen wirklich
unterhaltsamen Genre-Beitrag. So manche Genre-Freaks würden sicherlich ihre
Hand dafür ins Feuer legen, dass ein Film, der nackte Haut, Trash, debile
Dialoge und etwas Splatter in sich vereint gar nicht langweilig sein kann,
doch "Strippers vs. Zombies" gelingt es, das Gegenteil zu
beweisen.
Filme dieser
Machart sind nur selten mit brauchbaren Drehbüchern ausgestattet und etwas
anderes sollte man auch von "Strippers vs. Zombies" nicht
erwarten. In der gut 30 Minuten langen Aufwärmphase muss sich der Zuschauer
durch langweilige Dialoge kämpfen und unbrauchbare Charaktere ertragen, was
nicht unbedingt zur Unterhaltung beiträgt. Von Action oder Zombie-Treiben
fehlt bis dato jedwede Spur, was bei einem Film von 82 Minuten Laufzeit
definitiv anders aussehen sollte. Auch das Budget wirkt sich nicht gerade
positiv auf diese erste halbe Stunde aus, hat man doch das Gefühl, sich
einen überzeichneten Amateurfilm über das Leben von Prostituierten und
Strippern anzusehen. Natürlich darf dabei auch der klischeebeladene
Zuhälter nicht fehlen, der hier aber derart konstruiert erscheint, dass er
nur wenige Lacher für sich verbuchen kann. Ganz allgemein ist diese
Fahrtrichtung ohnehin nicht die Stärke dieses Films, da die meisten Gags
einfach nicht zünden wollen und bestenfalls für ein ermüdetes Schmunzeln
sorgen.
Das Geschehen
verläuft derweil natürlich streng nach den Erwartungen des Publikums.
Mehrere Stripperinnen und ein paar beliebige andere Charaktere verschanzen
sich panisch in dem Nachtclub, während außerhalb immer mehr Menschen Opfer
von Zombieattacken werden. Über diesen Inhalt kommt "Strippers vs.
Zombies" dann auch nicht hinaus, da keinerlei Überraschungen oder
unerwartete Wendungen den Plot ausschmücken und sich beinahe alles in
besagtem Club abspielt. Auf solch engem Raum fallen die Charaktere schnell
auf die Nerven und wirkt so manch unlogisches Handeln noch ärgerlicher, was
auch nicht mehr von einem Showdown gerettet wird, in dem einmal eine etwas
andere Art der Zombievernichtung vorgeführt wird. Der Blutgehalt des Films
ist derweil annehmbar, wenn auch hinter seinen Möglichkeiten. Derb geht es
dann und wann zwar schon zur Sache, dennoch hätte sich der gestandene
Gorehound wohl noch den einen oder anderen Effekt mehr gewünscht. Absolut
inakzeptabel in dieser Hinsicht sind die zahlreich und mies verwendeten
CGI-Effekte, die wieder einmal verdeutlichen, wieso Filmemacher lieber dem
handgemachten Gore treu bleiben sollten.
Im Grunde fällt es
schwer, einen eindeutigen Fingerzeig auf das zu liefern, was "Strippers
vs. Zombies" letztendlich in die unteren Bewertungsebenen befördert.
Die von den Machern geplante Funsplatter-Stimmung will einfach zu keinem
Zeitpunkt auf das Publikum übergreifen, was zu einem an der billigen Optik,
zum anderen an den peinlichen, aber nie zündenden Witzen liegt. Mit seinem
CGI-Gore erbeutet sich der Film des weiteren auch nicht die Sympathien der
Genre-Fans, während auch in Sachen Tits & Asses deutlich gespart wurde.
"Strippers vs. Zombies" ist aus diesen Gründen deshalb weder für
Anhänger von Zombiefilmen interessant, noch für jene, die schon an
"Zombie Strippers" ihre Freude hatten, denn an diesen reicht
dieses Werk nicht heran.
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