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Als
die Technik die Welt immer mehr beherrschte, mussten sich sämtliche
Vampire zurückziehen. Graf Josek Mardulak, ein sehr, sehr, sehr
reicher Vampirfürst gab also einen beachtlichen Teil seines Vermögens
aus, um ein Dorf aufzubauen, das den Vampiren als Heimat dienen
soll. Und wo könnten Vampire am besten leben? Genau, in der Wüste.
Denn Sonnencreme macht's möglich! Der Ort heißt Purgatory (zu
Deutsch: Fegefeuer) und dort gibt es eine Kunstblutfabrik, die die
Einwohner mit Nahrung versorgt. Als der unwissende Mensch und
Kunstblutexperte Harrison samt Familie zu einem Beratungsgespräch
erscheint, erwartet er nicht, dass er mitten in eine Revolution
gerät… |
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Abenteuer +
Horror + Komödie + Western = Sundown. So einfach lässt sich
dieser Film beschreiben.
So niedlich hat
sich bestimmt noch niemand das Fegefeuer vorgestellt. Von einer
super Story geleitet, wird der Zuschauer in eine ziemlich kranke
und lustige Vorstellung gerissen. Es entsteht zwar niemals
richtiger Nervenkitzel, niemand wird aufgrund dieses Films einen
Herzinfarkt erleiden, aber trotzdem schafft Anthony Hickox mit
diesem Film die Schaulustigen an den Bildschirm zu ziehen. Es ist
kein Meisterwerk, aber schon sehr sehenswert.
Ein wichtiger
Teil ist dabei natürlich die Atmosphäre. Nichts gibt es, das bei
einem Horrorfilm wichtiger ist, als die richtige Stimmung. Sie ist
es, die den Filmliebhaber fesselt. Dieser Film entspricht jedoch
nicht gerade einem Vampirfilm-Ideal, ideal ist sie allerdings
doch, die Umgebung für diesen Film. Sie erzeugt den nötigen
Humor, sie erzeugt die Spannung, sie erzeugt hier alles, was
diesen Film besonders macht. Zudem gibt es als optische Genüsse
schöne Fledermäuse und schöne Burgen mit mediterranem Touch.
Aprospos Humor:
Bruce Campbell ("Tanz der Teufel", "The
Woods", dazu noch unterschiedliche Rollen in allen drei
Spiderman-Teilen) überzeugt als unfassbar tollpatschiger
Nachfahre van Helsings, der sich auch in der Vampirjagd beweisen
will und spätestens gegen Ende „verdammt“ lustig wird. Außerdem
erwähnenswert ist die Leistung David Carradines ("Kill
Bill" 1+2, "Americana", "Crank 2".
Insgesamt 221 TV- oder Kinoauftritte) als Mardulak, der sich später
als die Person herausstellt, mit der schon der Original van
Helsing so seine Probleme hatte.
Lediglich ein
wenig zu knapp für eine gute Punktzahl ist es mit der Splatterei.
Am Anfang und am Ende gibt es ein paar schöne Szenen, im
Mittelteil des Films kommt es mit dem Blut ein wenig zu kurz für
einen Vampirfilm.
Zusammenfassend
ein brillianter Film, der uns zeigt, dass auch Vampire nur
Menschen sind. |