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Das Sanitätsraumschiff „Nightingale“
düst im 22. Jahrhundert irgendwo, an den äußersten Grenzen der
Zivilisation rum, als es plötzlich einen Hilferuf empfängt. Die
sechsköpfige Mannschaft ist natürlich hilfsbereit und macht sich gleich
auf den Weg.
Der nötige Hyper-Raum-Sprung, der die Mannschaft die vielen Lichtjahre
überbrücken lassen soll, misslingt und die Crew findet sich bald in einem
Gravitationsfeld einen riesigen Sterns wieder, der dabei ist ein Weißer
Riese zu werden. Derjenige, der den Hilferuf abgegeben hat kann zwar
gerettet werden, doch der Mannschaft bleiben nur wenige Stunden, um aus dem
Sog des Sterns zu entrinnen. Ob sie die entstandenen Defekte am Raumschiff
bis dahin repariert bekommen ist fraglich.
Zudem gibt es das Problem, dass der Hilferufende nicht derjenige ist, für
den er gehalten wurde. Und er hat etwas mit an Bord genommen, was alsbald
große Probleme verursachen soll... |
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Tja... es gibt Filme, die gibt es nicht. So
auch „Supernova“, da er eigentlich ganz anders werden sollte. Doch
Regisseur Walter Hill gab kurz vor der Fertigstellung auf, da er sich mit
der Filmfirma zerstritten hatte. Francis Ford Coppola sprang dann ein und
schnitt aus dem fertigen Material einen Streifen, der nur wenig mit dem
zutun hatte, was Hill vorhatte.
Man möchte gar nicht wissen was gewesen wäre, wenn Hill den Film vollendet
hätte, denn er wäre mit Sicherheit besser geworden als das, was man hier
zu Gesicht bekommt. Sicherlich ist „Supernova“ kein schlechter Streifen
aber er ist absolut ideenlos und versucht nur auf der Welle von „Alien“,
„Lost In Space“ und anderen Genrepartnern zu schwimmen. Zudem kommt noch
hinzu, dass er nur äußerst selten mal spannend wird und die Atmosphäre
auch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Es ist zwar meist schön dunkel
und neblig, alles wirkt aber künstlich aufgebauscht. Das kann aber
vielleicht auch daran liegen, dass weniger passiert. Meist sieht man die
Protagonisten in Nacktszenen, oder wenn sie mal angezogen sind, in
Dialogszenen, die dann meist so interessant sind wie der berühmte Sack Reis
in China.
Das die Protagonisten allesamt recht namhaft sind, überrascht schon ein
wenig, da man von keinem auch nur einen Ansatz von hoher Qualität sieht.
Nicht bei Angela Bassett („Contact“, Malcom X“) noch bei James Spader
(„Stargate“, „Wolf“) und erst recht nicht bei Robert Forster („Jackie
Brown“, „Horror-Alligator“) der nur kurz mitspielt und wirklich kaum
zu sehen/erkennen ist.
Viel Positives gibt es also nicht zu vermelden. Allerdings sind einige
Spezialeffekte wirklich gelungen, hierbei handelt es sich aber „nur“ um
technische Animationen und nicht etwa um Splattereffekte. Es gibt zwar
einige Ansätze, da der Film im künstlich langgezogenen Showdown zu einer
Art „Weltraum-Slasher“ wird, allerdings sieht es so aus, als ob Coppola
von sich aus einige Schnitte gesetzt hat, um irgendeine negative Reaktion zu
verhindern.
„Supernova“ ist im Endeffekt wohl ein verhunzter Film, der über viel
mehr Potential verfügt, als er zeigt. Somit wird einem nicht viel mehr
geboten als trivialer Weltraumtrash, den man sich mal zwischendurch angucken
kann, es aber ganz sicher nicht muss. |