|
Die T-Force, eine Spezialeinheit, bestehend
aus Cyborgs, Kampfmaschinen halb Mensch halb Roboter, regelt in nicht all zu
ferner Zukunft Gesetz und Ordnung. Als es bei einem Einsatz gegen
Terroristen durch Fehlprogrammierung zu einem Blutbad kommt, entschließt
sich die Regierung, das T-Force Projekt einzustellen. Da die Cyborgs ihre
Existenz gefährdet sehen, rebellieren sie und werden zu gnadenlosen
Killern. Wer kann sie stoppen?... |
|
Chippendale oder Cyborg ?? ... das ist hier
die Frage!!
„T-Force“ ist ein billiges Action-Filmchen, dass seine spärliche und
ohnehin aus verschiedenen, wesentlich besseren Filmen zusammengeklaute
Handlung mit stumpfsinnigem Geballer und Explosionen aufzupeppen versucht.
Die Cyborg-Darsteller wurden entweder beim letzten Men-Strip in der
ländlichen Dorfdisco "gecastet", oder man bediente sich in der
Arbeitsamt-Kartei "erfolglose Wrestler".
Eigentlich fehlt nur noch "Schauspiel-Gladiator" Ralf Möller, um
das darstellerische Fiasko vollends komplett zu machen. (würde allerdings
auch niemanden wirklich verwundern, wenn er nicht doch im Hintergrund
irgendwo mit Dauerwellen-Perücke à la "CYBORG" durch das Bild
tobt...). Dabei ist das ganze weder Fisch noch Fleisch. Wenn bei einer
derartigen B-Movie-Produktion schon nicht ein Mindestmaß an
Professionalität vorausgesetzt werden kann, dann kann zumindest ein
gewisser Trash-Faktor einen Film noch zu einem gelungenen Erlebnis machen.
Da sich T-Force aber selbst zu ernst nimmt und „großes Action-Kino“
vortäuschen will, fehlt ihm leider beides!!!
Von der Aufmachung her wirkt der Film eher, wie ein für leicht zu
begeisternde Kinder schnell heruntergekurbeltes Produkt. Auf der anderen
Seite dann "Sex"-Einlagen und die üblichen Gewaltdarstellungen
(Schiessereien, etc.), die dem Film letztendlich auch eine Freigabe nur für
Erwachsene (samt Indizierung!!!) einbrachten...
Da fragt man sich wirklich, welche Konsumenten-Gruppe die Filmemacher mit so
einem Schund bedienen wollten? Unterbelichtete Erwachsene?? (Ein Schelm, wer
böses dabei denkt...) Gegen T-Force ist sogar ein Steven Seagal – Film
oscarreife Unterhaltung. Und DAS will etwas heißen... Bleibt wohl nur noch
die im Film propagierte Erkenntnis: "Mit Roboter-Nutten vögeln ist
unamerikanisch!!" Noch Fragen??
Fazit: Billigster Abklatsch von UNIVERSAL SOLDIER. Echt peinlich so was... |