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Eine grauenvolle Mordserie hält die Stadt
Boston in Atem. Die Opfer, überwiegend junge Frauen, werden enthauptet
aufgefunden. Ihre abgetrennten Köpfe sind jeweils vom Täter bewusst in
irgendeine Form von Wasser platziert worden. Bei seinen Recherchen entdeckt
der Police-Detective Judd Austin einen scheinbaren Zusammenhang zwischen den
Opfern: Fast alle waren Schülerinnen eines Frauen-Colleges. Alle Indizien
deuten auf den umtriebigen Anthropologie-Professor Millett als Mörder hin,
dessen Forschungsarbeit sich mit den Kopfjägern Neu Guineas und deren
rituelle Enthauptungszeremonien befasst. Versucht Millett auf diese Art und
Weise, seine geheimen Liebschaften zu einigen Studentinnen zu vertuschen, um
seine eigene feste Liaison mit Eleanor nicht zu gefährden?
Oder sind die Mädchen doch Opfer des einschlägig als sexuell gestört
bekannten Hilfskellners der Studentenkneipe geworden??... |
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Wir schreiben das Jahr 1981: Waren das noch
Zeiten, als man die Filmfans noch mit simple inszenierten Thrillern ohne „Matrix-Effekte“
oder ein Psychologie-Studium bedingendes undurchschaubares Drehbuch
unterhalten konnte...
TERROR EYES ist eben ein solches kleines, einfaches Filmchen, dass mit
minimalem Aufwand ein ganz passables Ergebnis abliefert.
Dabei ist TERROR EYES weniger ein Horror-Film, sondern eher ein typischer
Kriminalfilm mit Slasher-Thematik, der, auch wenn er nicht Italien kommt,
durchaus auch als Giallo bezeichnet werden kann. Der Film baut seine
Spannung dadurch auf, dass er in der Anfangsphase, als sich noch kein
Verdächtigenkreis abzeichnet, den Betrachter ungewiss darüber lässt, wann
und wo der Täter wieder zuschlägt. Somit könnte es also jeden gerade
vorgestellten Charakter treffen. Dabei streut der Film sehr geschickt auch
einige Finten. Doch sehr schnell scheint sich dann der Verdacht gegenüber
den Schürzenjäger Millett zu erhärten, so dass der Film zum Ende hin nur
noch leidlich durch ein paar (offensichtliche) Irrwege versucht, den
Betrachter zu verwirren.
Die Auflösung der ganzen Geschichte haut dann letztendlich auch niemanden
richtig vom Hocker.
Gerade aber aufgrund seiner relativ einfachen Story und insbesondere auch
dadurch, dass im Schnellverfahren gängige Klischees bedient werden (der
Spanner-Hilfskellner ist natürlich geistig zurückgeblieben, die Direktorin
des Frauen-Colleges ist lesbisch...), wird der Film jedoch zu keiner Zeit
wirklich langweilig, sondern kann den Betrachter über die gesamte Spielzeit
gut unterhalten.
Die vorliegende deutsche Fassung von VMP- Video scheint uncut zu sein,
zumindest sehen die Übergänge bei den Gewalt-Szenen künstlerisch so
gewollt zu sein, da die Szenenabfolge stimmig ineinander übergeht. Die
Morde werden dadurch nur angedeutet, sodass der Film trotz seiner Thematik
relativ blutarm rüberkommt, wenngleich es doch einige separierte Köpfe
kurz zu begutachten gibt. Es erübrigt sich wohl, zu fragen, was Regisseure
wie Lucio Fulci aus diesem Stoff gemacht hätten...
Fazit: Straighter, wenn auch unspektakulärer Thriller mit Slasher-Thematik.
Nette Unterhaltung!! |