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Ein schwer verletzter Mann erzählt im
Krankenhaus eine unglaubliche und ebenso schreckliche Geschichte:
Er war mit seinen Kommilitonen und seinem Professor in den Wäldern
unterwegs, um nach einem sagenhaften Ungetüm zu forschen. Das Wesen soll
für einige Morde in der Umgebung verantwortlich sein, dennoch wollen die
Studenten ihm nachstellen. Bei ihren Forschungen treffen sie auf
merkwürdige Einheimische, allen voran eine junge, schwer verstörte Frau.
Sie soll mehr über den absonderlichen Waldbewohner wissen, äußert sich
aber schon länger nicht mehr. Nach einer angeblichen Fehlgeburt soll sie
ihre Stimme und auch ihren Verstand verloren haben.
Aber auch ohne die Hilfe der Verwirrten kommen die Forschenden bald
dahinter, dass etwas an der Sage dran ist. Und die Wahrheit ist blutiger,
als sie es sich das in den grausamsten Träumen hätten vorstellen können. |
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Wer hätte das geahnt? Es gibt ihn doch.
Bigfoot oder besser gesagt Großfuß (hier hat die deutsche Synchronisation
mal wieder Heldentaten vollbracht) lebt. Und er hat in seinem Leben
offensichtlich mehr zu tun, als irgendwelchen Freaks vor die Kamera zu
laufen. Sein großer Lebensinhalt lautet nämlich töten und vermehren. So
wird es zumindest in der Trash-Splatter-Backwood-Horror-Komödie „Der
Teufel tanzt weiter“ suggeriert.
In eine 0815 Backwood-Slasher-Story mit Teenager Beteiligung wurde ein
Monster eingefügt, dass das ganze Gemetzel etwas aufwerten soll. Die Idee
ist zwar simpel und einfallslos, es funktioniert aber recht ordentlich.
Zumindest kommen nicht so viele langweilige Szenen auf, wie man es aus
Filmen dieses Sub-Sub-Genre gewohnt ist und aufgrund der trashigen Note wird
für Stimmungswechsel gesorgt. Dies ist auch dringend notwendig, da der
Spannungsgehalt und die Atmosphäre höchstens durchschnittlich sind.
Spannend ist es eigentlich nur deswegen, weil man wissen will, was sich
unter dem hässlichen Pelz des Großquanters verbirgt.
Lustig wird es vor allem dann, wenn die ziemlich misslungene deutsche
Synchronisation mal wieder Meisterleistungen vollbringt. Und damit ist nicht
mal gemeint, dass nicht alles Lippensynchron ist, oder dass die Stimmen
nicht richtig zu den Personen passen. Mit Sätzen wie: „Er hat sich
verbrannt. Hat gesagt, er hätte den Teufel gesehen - Hat er bestimmt. Bei
dem Feuer…“ werden die Lachmuskeln schon arg in Anspruch genommen. Auch
der bereits angesprochene Großfuß sorgt regelmäßig für Lacher. Was die
Akustik betrifft gibt es ein weiteres Highlight: Die Musik. Die Frage
hierbei ist, ob ein Mensch alleine für die Kompositionen zuständig war.
Das ist eher weniger zu glauben, da die Bandbreite des Hörbaren extrem
weitgefächert ist. Von entspannenden Klängen bis hin zu
markerschütternden Geräuschen ist alles vertreten. Mal sehr gut und mal
extrem beschissen in Szene gebracht.
Im Mittelpunkt des Films stehen die Spezialeffekte, die diesen B-Movie
immerhin zu den ganz bösen Streifen in Deutschland gemacht haben. Es gibt
recht derbe Splatter- und Goreszenen. Gerade gegen Ende, wo sie in Zeitlupe
daherkommen. Teilweise sind die Effekte hart, allerdings wirkt das Ganze
sehr trashig und zudem unsinnig. Anstatt die fremden Leute einfach tot zu
kloppen, macht Großfuß sich die Mühe mit einer Fensterscheibe oder einem
heißen Herd so einzusetzen, dass er die Fremden loswird. Szenen werden
vollkommen ausgeschlachtet und unnötig in die Länge gezogen.
Schauspielerisch wird einem hier natürlich kein großes Kino geboten.
Dieser Film ist allerdings auch keiner, wo man sich über die Darsteller
ernsthafte Gedanken machen muss. Erst recht braucht man sie für ihr Tun
nicht kritisieren, da sie mit dem Auftritt und der Nennung ihrer Namen im
Abspann sicherlich genug gestraft sind. Ein Leben lang...
Im Gegensatz zu den Beteiligten wird dem geneigten Betrachter dieser Film
aber wohl eher gut in Erinnerung bleiben. Durch viele (sinnige und
unsinnige) Nebenhandlungen, den Rückblenden, dem hohen Blutgehalt und dem
B-Movie-Charme hat dieser Film etwas. Zwar nichts besonderes, aber etwas
angenehmes. |