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Nach
seinem überraschenden Erfolg „Grizzly“, in dem lediglich ein
Tier Leute terrorisiert, gelingt William Girdler hier ein
sehenswerter Abenteuer-Horrorfilm, in welchem dann nicht nur eine
wilde Bestie, sondern unzählbar viele die Zivilisation bedrohen.
Das wahrscheinlich Interessanteste an der ganzen Sache ist die
Aktualität des ganzen Plots; denn verantwortlich für die Veränderung
der Tiergesinnung ist der Klimawandel. Durch diesen – so wird es
im Film entfaltet – kann sich eine ganz bestimmte Art von Viren
perfekt vermehren; selbige beginnen daraufhin, die Tiere zu
befallen und dementsprechend im Denken zu verändern. Summa
summarum: der Mensch ist schuldig. Also eine Art Tierzombiefilm
mit ernster Botschaft.
Schon
zu Beginn und durch den Originaltitel(„Day oft he Animals“)
wird unmissverständlich klar, dass Tiere hier eine wichtige Rolle
spielen. Während des Wanderns der Reisenden werden immer wieder
Bilder von Tieren eingeblendet, die nicht allzu nett zu sein
scheinen – ein ganz klares Merkmal dieser Produktion.
Als
Special-Guest bekommt sogar der Grizzly aus dem gleichnamigen
Streifen einen kleinen, nicht ganz unbedeutenden Auftritt, räumt
er gar den fiesesten Kerl des Films mit seinen riesigen Pranken
aus dem Weg. Mal ganz nebenbei bemerkt: dieser Fiesling ist der
durch die Slapstick-Trilogie „Die Nackte Kanone“ allseits als
Lieferant für Lacher bekannte Leslie Nielsen.
Der
spätere Frank Drebin liefert hier eine Leistung ab, die man so
ganz und gar nicht von ihm kennt, ist sein Charakter doch anders
als der des glücklichen Cops, der gar nicht wirklich mitbekommt,
wie ihn das Glück zum Sieg führt. Vor allem aber ist nicht
zuletzt diese schauspielerische Darbietung Nielsens sehenswert,
gerade für Fans des am Ende des Jahres 2010 Verstorbenen.
An
die Seite gestellt wurde ihm Christopher George („Ein Zombie
hing am Glockenseil“), der auch eine solide Leistung abliefert,
aber stellenweise leider ein wenig zu cool wirkt.
Für
Spannung sorgt das Werk des William Girdler allemal, nicht zuletzt
unterstützt durch die wundervollen Einblicke in die Wildnis
Nordamerikas und den Einsatz echter Tiere, wie zum Beispiel Bären
und Pumas, für Actionszenen. |