Tierterror in der Sierra Nova

OT: Day Of The Animals
ca. 94 Minuten
USA 1977
 
Regie
William Girdler
Darsteller
Christopher George
Leslie Nielsen
Lynda Day George
Richard Jaeckel
u.a. 
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Eine Reisegruppe geht für zwei Wochen in die Wildnis – völlig abgeschnitten von dem Rest der Menschheit. Währenddessen berichten die Nachrichten von plötzlichen Klimaveränderungen, hervorgerufen durch ein Loch in der Ozonschicht. Und irgendwie beginnen sämtliche Tiere verrückt zu spielen.



 

Nach seinem überraschenden Erfolg „Grizzly“, in dem lediglich ein Tier Leute terrorisiert, gelingt William Girdler hier ein sehenswerter Abenteuer-Horrorfilm, in welchem dann nicht nur eine wilde Bestie, sondern unzählbar viele die Zivilisation bedrohen. Das wahrscheinlich Interessanteste an der ganzen Sache ist die Aktualität des ganzen Plots; denn verantwortlich für die Veränderung der Tiergesinnung ist der Klimawandel. Durch diesen – so wird es im Film entfaltet – kann sich eine ganz bestimmte Art von Viren perfekt vermehren; selbige beginnen daraufhin, die Tiere zu befallen und dementsprechend im Denken zu verändern. Summa summarum: der Mensch ist schuldig. Also eine Art Tierzombiefilm mit ernster Botschaft.   

Schon zu Beginn und durch den Originaltitel(„Day oft he Animals“) wird unmissverständlich klar, dass Tiere hier eine wichtige Rolle spielen. Während des Wanderns der Reisenden werden immer wieder Bilder von Tieren eingeblendet, die nicht allzu nett zu sein scheinen – ein ganz klares Merkmal dieser Produktion.  

Als Special-Guest bekommt sogar der Grizzly aus dem gleichnamigen Streifen einen kleinen, nicht ganz unbedeutenden Auftritt, räumt er gar den fiesesten Kerl des Films mit seinen riesigen Pranken aus dem Weg. Mal ganz nebenbei bemerkt: dieser Fiesling ist der durch die Slapstick-Trilogie „Die Nackte Kanone“ allseits als Lieferant für Lacher bekannte Leslie Nielsen.

Der spätere Frank Drebin liefert hier eine Leistung ab, die man so ganz und gar nicht von ihm kennt, ist sein Charakter doch anders als der des glücklichen Cops, der gar nicht wirklich mitbekommt, wie ihn das Glück zum Sieg führt. Vor allem aber ist nicht zuletzt diese schauspielerische Darbietung Nielsens sehenswert, gerade für Fans des am Ende des Jahres 2010 Verstorbenen.

An die Seite gestellt wurde ihm Christopher George („Ein Zombie hing am Glockenseil“), der auch eine solide Leistung abliefert, aber stellenweise leider ein wenig zu cool wirkt.

Für Spannung sorgt das Werk des William Girdler allemal, nicht zuletzt unterstützt durch die wundervollen Einblicke in die Wildnis Nordamerikas und den Einsatz echter Tiere, wie zum Beispiel Bären und Pumas, für Actionszenen.   

Review by Der Don

Der Autor

Splatter
Spannung
Story
Ekelfaktor
Atmosphäre
Gesamt

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Grizzly

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