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Marty ist ohne Frage der Vorzeigetrottel
seiner Schule. Deswegen wird er auch ständig von seinen Mitschülern
fertiggemacht und verspottet. Keiner will etwas mit ihm zu tun haben, was
dem jungen Mann sichtlich Probleme bereitet. Das einzige was ihm da bleibt
ist zu lernen, um so vielleicht eines Tages aus dem Schlammassel
rauszukommen. Als er eines Tages im Chemielabor ist und dort einige Versuche
aufbaut, überraschen ihn seine Mitschüler mit einem Streich. Erst wird er
nackt unter die Dusche gezerrt und dort fotografiert und im Anschluss raucht
er sich im Labor einen Joint, den er als Wiedergutmachung bekommen hat!
Durch die Drogen kommt es dann zu einem Feuerunfall, bei dem Martys Gesicht
grausam von den Flammen entstellt wird.
Fünf Jahre später trifft sich die Klasse von damals, in der mittlerweile
geschlossenen Highschool, um zusammen ein schönes Wochenende zu verbringen
und über alte Zeiten zu reden. Als die ehemaligen Schüler nach und nach
eintreffen wundern sich alle, denn keiner der anwesenden scheint das Treffen
organisiert zu haben. Alle haben lediglich eine Einladung bekommen und sind
dieser gefolgt. Aber anstatt zu flüchten, stellen sie Untersuchungen am um
herauszufinden, wer die Einladungen verteilt hat. Sie durchsuchen die
Korridore und Klassenzimmer nach Anhaltspunkten und merken dabei nicht, wie
sich die Gruppe langsam dezimiert. Einer nach dem anderen gibt den Löffel
ab und als die übriggebliebenen dann flüchten wollen, ist es zu spät.
Wer ist es, der versucht die Gruppe zu töten? Ist es vielleicht Marty, den
damals alle verspottet haben? |
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Und? Ist es wohl Marty? Aber sicher!
Sonst kommt ja auch keiner in Frage und das zeigt schon um was für einen
Film es sich bei „Die Todesparty“ handelt. Ein 80er Jahre Slasher, mit
durchschaubarer Story. Dies hat leider zur Folge, dass keinerlei Spannung
aufkommt, was für einen Film dieses Subgenre ja nicht gerade von Vorteil
ist. Die Story wird zwar nett erzählt und ist somit recht unterhaltsam,
dass war es dann aber auch schon, was man an als positiv rauspicken kann.
Der Rest ist zwar nicht unbedingt grottenschlecht, aber er zeigt das, was
einen Billigfilm ausmacht.
Denn es gibt Schauspieler, die gar keine sind, Logikfehler, viele Brüste,
eine miese Atmosphäre und billige Splatterszenen, die dann auch noch
geschnitten wurden. Es fehlt insgesamt eine Minute Spielzeit und in
Deutschland ist bis dato noch keine Uncutfassung erschienen. Es darf aber
gehofft werden, dass man nicht wirklich viel verpasst, da eigentlich nichts
daraufhin deutet, dass es noch einen richtig guten Effekt gibt. Was
irgendwie merkwürdig ist, ist das man das Ende zweimal zu Gesicht bekommt.
Da muss wohl jemand beim Schnitt ziemlich besoffen gewesen sein, denn wenn
der Film zu Ende ist, gibt es noch mal einen Nachschlag, allerdings mit
bereits gesehenem Material...
Bis es aber soweit ist und man die Kassette aus dem Videorekorder holen
kann, muss man sich etwas von der Story berieseln lassen. Auffällig ist
etwas, dass Marty stark an Melvin erinnert, der ebenfalls ein Trottel war
und dann im Film „Toxic Avenger“ zu Toxie mutierte. Aber ein
radioaktives Monster gibt es in „Die Todesparty“ nicht und die Story,
mit dem Trottel in der Schule, ist ja durchaus weit verbreitet. Analog zu
Toxie kommt aber trotzdem ein wenig Humor auf, nur kann man nicht sagen ob
dieser gewollt oder ungewollt ist. Die Filmmusik stammt im übrigen von
Harry Manfredini, der ja bereits für einige „Freitag der 13.“ Titel
komponierte. Allerdings reißt die Musik keinen von Hocker und retten kann
sie den Film sowieso nicht.
Man kann also zusammenfassen, dass „Die Horrorparty“ ein typischer
Billigslasher aus den 80er Jahren ist, der nicht überzeugen kann. Es gibt
zwar schlimmere Filme, dieses Subgenres, aber richtig viel geboten bekommt
man nicht. Hier und da gibt es mal eine schlechte Splatterszene und ein
wenig (ungewollte) Komik und das war es auch schon. Spannung gibt es leider
gar keine, was für einen Slasher tödlich ist... |