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| OT: The
Toxic Avenger Part II |
| ca. 103
Minuten |
| USA 1989 |
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| Regie |
Michael Herz
Lloyd Kaufman |
| Darsteller |
Ron
Fazio
John Altamura
Phoebe Legere
u.a. |
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In Tromaville ist es ruhig geworden. Da wo
einstmals die Gewalt und die Kriminalität herrschte, gibt es jetzt nur noch
Frieden und Glückseeligkeit. Die Bewohner genießen nun natürlich eine
bessere Lebensqualität, alle außer unserem Toxie, der sich etwas
überflüssig vorkommt. Er hilft zwar hier und da mal, seine Stimmungslage
hebt dies aber nicht, da er lieber wieder gegen Verbrecher kämpfen würde.
Als Toxie eines Tages mal wieder im Blindenheim aushilft, in dem seine
Freundin untergebracht ist, fährt eine schwarze Limousine vor, die laut
eines Schriftzuges zu der „Apokalypse Inc.“ gehört. Aus dem Nobelwagen
steigen dann zahlreiche Verbrecher aus, die es auf die Blinden abgesehen
haben und vor Ort ein Massaker anrichten. Geschickt wurden die Männer vom
Anführer der „Apokalypse Inc.“, der Tromaville wieder in einen Ort des
Schreckens verwandeln will.
Dazu haben die Männer der Untergrundgesellschaft ein Mittel entwickeln
lassen, dass den Helden von Tromaville wieder in den kleinen, schwächlichen
Melvin verwandeln soll. Allerdings gibt es das Problem, dass das Mittel
nicht transportiert werden kann und in Japan hergestellt wurde. Doch die
Halunken haben bereits einen Plan ausgeheckt, um den Atom-Mann nach Asien zu
locken. Seine Psychiaterin sagt ihm, dass seine Depressionen daher kommen,
dass er seinen Vater, den er nicht kennt, so vermisst. Nachdem Toxie sein
Problem kennt, meldet sich auch gleich sein verschollener Vater und zwar
direkt aus dem Land der platzenden Reissäcke.
Toxie steigt augenblicklich auf sein Surfbrett um nach Japan zu surfen.
Währenddessen haben die Männer von „Apokalypse Inc.“ alle Zeit der
Welt, um in Tromaville für Unruhe zu sorgen... |
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„Toxic Avenger 2“ setzt genau da an, wo
der erfolgreiche Vorgänger aufhörte und zwar mit dem radioaktivverseuchten
Superhelden im Mittelpunkt und einer gehörigen Menge Trash im Hintergrund.
Na ja... Im Hintergrund ist höchstwahrscheinlich nicht die richtige
Wortwahl, denn wer Troma kennt weiß was die Jungs so abliefern und
erstaunlicherweise ist der Trashgehalt in diesem Teil noch ein wenig höher,
als beim ersten!
Gleich zu beginn bekommt man eine recht blöde Szene zu sehen, die so blöd
ist, dass sie schon gar nicht mehr blöd wirkt... Aus der vorgefahrenen
Limousine kommen nämlich nicht nur ein paar Leute, sie kommen zu Dutzenden
da heraus und es scheint so, als ob es da überhaupt kein Ende an
menschlichem Nachschub gibt. Aber das ist natürlich nicht die einzige
trashige Szene die im Film zu sehen ist, es gibt noch massenweise davon.
Erstaunlicherweise gibt es neben dem ganzen Müll auch eine Story, die gar
nicht mal so schlecht ist und etwas Abwechslung in Toxies Kampf geben das
Böse bringt. Der Hautspielort ist diesmal nämlich nicht das kleine Kaff in
New York, sondern Japan, was natürlich zur Folge hat, dass haufenweise
Asiaten mitspielen, die somit recht viel Humor zeigen. Man darf gar nicht
daran denken, was die Leute gedacht haben, als sie gecastet wurden und sie
das erste Mal mit dem Drehbuch in Kontakt kamen...
Splattertechnisch gibt es auch im zweiten Teil, der dreiteiligen
Toxie-Reihe, einiges zu sehen. Die Szenen sind zwar nicht ganz so hart wie
im Prequel, können sich aber durchaus sehen lassen und toppen ohne Frage
viele Filme, die sich den Subgenres Horror und Splatter zuordnen. Auf
nähere Details wird an dieser Stelle verzichtet, wem aber schon die gut
gemachten Szenen aus Teil 1 gefallen haben, der wird auch hier auf seine
Kosten kommen.
„Toxic Avenger 2“ kann man ohne Probleme als typischen Troma-Film
bezeichnen, der, wie sollte es anders sein, Fans des Trashfilms gefallen
wird. Der Film wirkt zwar etwas aufgekocht, doch durch seine nette Story und
den bekannt guten Spezialeffekte, macht er, im Bezug auf den Vorgänger,
einiges wett. Wer nicht auf filmischen Müll und die daraus resultierenden
Mitbringsel steht, sollte einen weiten, einen sehr weiten Bogen um diesen
Streifen machen, da es alles andere als normale Filmkost ist! |
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