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RÜCKBLICK:
Wir befinden uns in einem vornehmen Landhaus einer alten Plantage in New
Orleans. Ein recht wütender Mann ist gerade auf der Suche nach seinem
Stiefsohn. Von der Mutter erfahren wir, dass er erst kürzlich den Jungen
schwer verprügelt hat, weil dieser den Hund der Familie erwürgt hat. Kurz
darauf ermordet der Junge seinen Stiefvater mit einer Heckenschere direkt
vor den Augen seiner Mutter und verbrennt sie anschließend bei lebendigem
Leibe. Seine Leiche wurde nie gefunden…
HEUTE:
Für eine Projektarbeit macht sich eine Gruppe von 5 Studenten (3 Männlich,
2 Weiblich) auf den Weg zu dem mysteriösen Landhaus, auf dem ein Fluch
liegen soll, denn jeder der die Plantage unerwünscht betritt, wird von
einer dunklen Macht besessen. Der Professor der Studenten gibt ihnen noch
einen weisen Rat mit: “Versuchen Sie zuerst zu verstehen warum sie dorthin
gehen wollen!“
Es dauert auch nicht lange, bis sich die ersten Seltsamkeiten ergeben. Das
alte Gemäuer ist den Studenten irgendwie unheimlich. Die beiden Frauen
begeben sich schließlich auf einen Spaziergang durch den Wald und machen
auch recht bald Erfahrung mit vielen Fallen, die ein vermeintlicher Wilderer
aufgestellt haben muss. Die 3 Kerle erforschen derweil das Haus und das
Dezimieren beginnt… |
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Alles schon einmal da gewesen und nichts
wirklich Neues bietet uns dieses Filmchen von der Story her. Als ein 0815er
Standardslasherfilmchen würde ich es bezeichnen. Zum einmal anschauen ganz
nett, aber mehr auch eher nicht. Wer „Freitag der 13“ kennt, den
überrascht an diesem Film hier sowieso nichts mehr und man findet andauernd
Ähnlichkeiten mit anderen Filmen dieses Genre wieder.
Lediglich die Atmosphäre ist sehr gelungen, da die Aufnahmen größtenteils
recht düster gehalten sind. Besonders die Aufnahmen im Innern des Anwesens
sind sehr viel versprechend. Der Wald von dem das Haus umgeben ist, erinnert
dagegen schon fast zu sehr an Blair Witch Project und Wrong Turn.
Effekttechnisch gibt es auch nichts wirklich Prickelndes zu sehen, der
Blutgehalt hält sich in Grenzen. Vielmehr schockt der Film mit einfachen
Schritten, die man deutlich hört und die sich bedrohlich nähern. Durch
welche Tür wird der Killer wohl kommen? Und ist der Killer einer der
Freunde oder doch jemand Fremdes? Oder sind diese Schritte womöglich nur
Einbildung? Wir erinnern uns an Edgar Allen Poe´s Raben. So erschafft man
sich mit relativ einfachen Mitteln eine große Wirkung auf den Betrachter.
Ein paar wenige Schockszenen sind auch inbegriffen, Leute die leicht
schreckhaft sind werden ihren Spaß an dem Film haben. Hartgesottene
Horrorfilmfreaks werden dagegen nichts Neues entdecken, sondern vieles
vorhersehen können. Mich überraschte in dem Film wirklich überhaupt
nichts.
Die Darsteller sind ebenfalls eher nebensächlich, da von vornherein klar
ist, wer sterben wird, lediglich die Reihenfolge bleibt noch im Unklaren.
Dementsprechend auch keine herausragenden Leistungen, sie erfüllen ihre
Zwecke als Slasheropfer recht gut.
FAZIT:
Wie bereits erwähnt, ein Film zum einmal anschauen und mehr nicht. Ich
vergebe ihm dennoch 3 Sterne und ein bedingtes empfehlenswert, da die
Atmosphäre schon zu überzeugen weiß und weil ich es amüsant finde hier
das Einwirken vieler anderer Filme dieses Genre feststellen zu können.
Erwartet allerdings keinen allzu blutigen Film, denn bis auf einen
Kehlenschnitt, die Schere-in-Kopf-Szene etc. wird einem nicht wirklich viel
geboten. Also auch Zartbeseitete können diesen Film problemlos ansehen. |