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Seit Ewigkeiten sind die Familien Que und
Capulet verfeindet. Die beiden Familienoberhäupter hatten seiner Zeit
zusammen eine Filmfirma doch aus Missgunst und krimineller Energie ist ein
großer Streit entstanden. Von diesem Hass sind Tromeo Que und Julia Capulet
allerdings nicht betroffen. Die beiden hübschen Jugendlichen haben sich
unsterblich ineinander verliebt, sie können diese Liebe aber nicht
öffentlich ausleben.
Julia ist nämlich dem hässlichen Sohn eines Fleischfabrikanten versprochen
und soll sich mit diesem vermählen. Sie will sich natürlich nicht auf
dieses Versprechen einlassen, doch ihr Vater besteht darauf, weil er sich
durch die Hochzeit einen finanziellen Vorteil verspricht.
Die Beziehung zwischen Tromeo und Julia scheint also zum Scheitern
verurteilt zu sein, aber die Liebe der beiden gibt dem Druck nicht nach. Sie
schmieden einen Plan, wie sie der anstehenden Hochzeit entgehen können, bei
diesem kommt es aber zu Mord und Todschlag zwischen den beiden verfeindeten
Häusern. Die Liebe zwischen den beiden soll um jeden Preis zerstört
werden, und es sieht so aus, als solle dies gelingen... |
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Troma ist doch immer wieder für eine
Überraschung gut! Nach zahlreichen Erfolgen im Trash-Bereich haben sich die
Jungs an ein bekanntes Werk gemacht und haben dies erfolgreich parodiert.
Zwar war mir die Hintergrundstory weniger bekannt, da ich ähnlich wie der
damals eingesperrte Big Brother Slatko, kein Fan von Shakespeare bin, aber
ich kann euch sagen, dass es die Macher mal wieder hinbekommen haben ein
kultigen Trashfilm auf den Markt zu bringen. Freundlicherweise ist die
deutsche Ausgabe von Troma Deutschland dann auch noch uncut.
Der Film selber ist die Unterhaltung pur. Zwar gibt es einige Szenen in
denen die Originalszenen sehr detailgetreu nachgestellt werden (das hoffe
ich zumindest), die etwas langweilen, der Rest ist aber erste Sahne. Es gibt
zahlreiche Splattereffekte und massig lustige Szenen, welche die
Anarcho-Kids zeigen und ihr tägliches Leben. Selbstverständlich gehören
Sex, Drogen und Rock´n´Roll dazu, die Jugendlichen haben aber auch keine
Probleme damit sich mal eben ein Brustwarzenpearcing zu stechen ( und das in
Großaufnahme )...
Die Schauspieler sind logischerweise alles Laien, denn professionelle
Schauspieler wären wohl kaum den Anforderungen gerecht geworden. Wer Troma
Filme kennt, der weiß was ich meine. Besonders kultig ist auch die
Filmmusik, die unter anderem mit Stars wie Motörhead begeistert, dessen
Leader Lemmy sogar einen kleinen Gastauftritt zu Beginn hat.
Ich finde den Film einfach nur gelungen, da er wirklich sehr witzig,
splattrig und kultig ist. In Deutschland bekommt man ausnahmsweise mal die
längste Version, die international zu erhaschen gibt.
Für Fans des Trashfilms ist „Tromeo und Julia“ sicherlich ein muss,
Splatterfans werden auch auf ihre Kosten kommen aber Freunde der „normalen“
Unterhaltung werden diesen Film für den hinterletzten Schrott halten –
Das ist Troma. |