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Ein neuer Vampirfilm ist auf dem Markt und
logischerweise musste ich ihn auch sogleich ansehen, denn man will ja
informiert sein und meine Vorliebe für dieses Genre hat sich nicht im
Geringsten geändert!
Regisseurin Catherine Hardwicke nahm sich die
Romanvorlage „Bis(s) zum Morgengrauen“ von Stephanie Meyer vor. Mitte
Februar 2009 soll bereits der 4. Teil dieser Reihe als Buch erscheinen. Der
Film handelt jedoch erst einmal von besagtem ersten Teil und auf die
weiteren Teile darf man weiter hoffen. Immerhin spielte „Twilight“ in
den USA am Startwochenende im November 70,6 Millionen US-Dollar ein. Bei uns
ist er seit dem 15.01.09 in den Kinos zu sehen.
„Twilight“ ist eine etwas ungewöhnliche
Liebesgeschichte zwischen der jungen Bella (Mensch) und Edward (Vampir).
Doch man darf hier keinen blutigen Vampirfilm erwarten, denn „Twilight“
setzt andere Maßstäbe und hält sich nicht im geringsten an die üblichen
Vampirregeln. Die Vampire laufen in „Twilight“ am Tage herum, lediglich
vor zu starker Sonneneinstrahlung halten sie sich fern, da ihre Haut dann zu
schimmern beginnt wie ein Diamant und dies auffallen würde. Außerdem
schlafen sie nicht in Särgen, sie schlafen gar nicht. Jeder Vampir hat
andere Fähigkeiten (z.B. Gedanken lesen, in die Zukunft sehen). Die meisten
Vampire in „Twilight“ sind auch eher friedlicher Natur, leben ganz
normal unter den Menschen und bezeichnen sich selbst als „vegetarische“
Vampire, was bedeutet, dass sie nur tierisches Blut trinken und niemals das
von Menschen, obwohl es für sie schon wie eine Drohe anziehend wirkt.
Der Film ist auch entgegen meinen Gewohnheiten
eher unblutiger Natur, viel eher lächerlich romantisch ;-) Ja und das von
mir, doch ab und zu darf es auch ein solches Filmchen sein, solange
wenigstens Vampire darin eine größere Rolle spielen! Etwas Spannung kommt
jedoch dennoch auf, als eine Gruppe fremder Vampire die Stadt betritt und
das bisher friedliche Leben der „vegetarischen“ Vampire gefährdet wird,
besonders als sie Bella – einen Menschen, bei ihnen entdecken, scheint der
Jagdtrieb ans Licht zu kommen und ein Krieg beginnt!
Die Darsteller sind sehr gut besetzt.
Besonders gut gefällt mir Robert Pattinson als „Edward“. Auf seine
ruhige und geheimnisvolle Art bringt er dem Zuschauer den jungen Vampir sehr
gut rüber und niedlich anzusehen ist er ebenfalls ;-) Aber auch Kristen
Stewart („Bella“) passt hervorragend in diese Rolle. Das Liebespaar
kauft man beiden sehr gut ab. Kirsten Stewart war zuvor schon in Filmen wie
„Panic Room“ oder „Cold
Creek Manor“ zu sehen. Robert Pattinson bei „Harry Potter“ (fragt mich
nicht welche, ich mag Harry Potter nicht!!!).
Effektechnisch bietet der Film nichts wirklich
neues, doch dies stört eher weniger, da man ohnehin nichts zu aufwendiges
dabei erwartet. Die Filmmusik dagegen passt hervorragend, wirkt
geheimnisvoll und spannend. Selbst Linkin Park und Paramore durften ihren
Part dazu beitragen. Etwa die Hälfte der Songs des Soundtracks wurden
speziell für diesen Film geschrieben.
Was die Unterschiede zum Buch angeht, kann ich
nichts dazu sagen, da ich es noch nicht gelesen habe. Als ich vor einigen
Monaten von den Dreharbeiten zu diesem Film hörte, habe ich mich natürlich
gleich schlau darüber gemacht und entschlossen erst den Film zu sehen und
danach erst das Buch zu lesen, da ich dem Film eine bessere Chance geben
wollte und es leider nur selten gelingt einen würdigen Film zu einem Buch
zu drehen.
Von mir vollste Empfehlung für alle, die
gerne mal eine unblutige Vampirromanze sehen wollen. FSK frei würde ich
sogar vergeben ;-) Allerdings schaltet all euer bisheriges Wissen über
Vampire ab, sonst wirkt der Film eher lächerlich. |