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Der Film zur
relativ unbekannten Serie „Knightwatch“ überzeugt mit
Spannung und Unterhaltung. Ganz ohne Langeweile beginnt, verläuft
und endet der Film. Ergänzt durch ein paar lustige Szenen mausert
sich der Film zu einem kleinen Special für Vampirfans, die von
den Meyer’schen Vampirmythen gelangweilt sind. Aus der heutigen
Sicht kann man da gut sagen, dass dieser Film back to the roots
geht.
Special Effects
sind für die späten 80er Jahre auf einem guten Niveau. Man könnte
sich allerdings sämtliche Haare ausreißen, wenn man die Vampire
fliegen sieht. Denn irgendwie sieht das schon amateurhaft aus. Das
ist allerdings der einzige kleine Makeup-Fehler, der wieder gut
gemacht wird, wenn man aus der ersten Person mit Nick über L.A.
fliegt.
Der unbekannte
Regisseur Farhad Mann („Devil‘s Dairy“, „Die Tür zur
Dunkelheit“) hat sich mit dem Rockstar und Schauspieler Rick
Springfield („Kampfstern Galactica“, „Legion: Experiment des
Todes“) einen echten Hingucker als Hauptdarsteller ins Boot
geholt, der allerdings auch der einzige wirklich durch Qualität
auffallende Schauspieler in diesem Streifen ist. Der Rest der
Truppe meistert den Job routiniert.
Für einen
Vampirfilm fließt allerdings viel zu wenig Blut. Nick ist zwar
ein friedlicher Vampir, aber schließlich braucht er den Saft des
Lebens ja um zu leben. Und leider sind jene, in denen Nick
Tierblut aus Gläsern oder Flaschen trinkt, dann auch die einzigen
Szenen, in denen man den flüssigen, roten Saft sehen kann.
Irgendwie traurig. Aber naja..
Immerhin sieht
man manchmal eine kleine Schießerei, die den Actionfans unter uns
als kleines Bonbon bereitet wird. Auch die ein oder andere Prügelei
mit Nick wird geboten.
Wie schon gesagt
ist dieser Film nicht nur etwas für Leute, die auch die Serie
kennen. Auch ohne Vorwissen lässt er sich genießen. Daher ist
„Twilight Vampire Cop“ auf jeden Fall ein Geheimtipp! |