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Der amerikanische Soldat Bart ist im
Nahen Osten eingesetzt und gerät dort in einen Hinterhalt. Wo
Hauptdarsteller im Eigentlichen überleben, endet dort das Leben
von Bart. Nach einem Kopfschuss ist Schluss. In die Heimat geht
es dann nur noch, um an der eigenen Beerdigung anwesend zu sein.
Doch nach dem Begräbnis erwacht Bart wieder zum Leben. Er denkt,
einem Irrtum aufgesessen zu sein und macht sich auf den Weg zu
seinem Kumpel Joey. Dieser ist natürlich schockiert, als sein
untoter Freund in der Türangel steht. Wie sich herausstellt ist
Bart zu so etwas wie einem Zombie, respektive Vampir geworden.
Er benötigt menschliches Blut, um nicht vollständig zu verwesen.
Coolerweise hat Joey kein Problem damit, mit Bart loszuziehen.
Also machen sie sich auf, Nachtgestallten in den Straßen von L.A.
als lebende Bluttankstellen aufzutreiben. |
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Im Horror-Genre kommt es oft vor,
dass irgendwelche Geschichten wieder und wieder erzählt werden.
Gerade wenn es um Zombies oder Vampire geht. Das Strickmuster
ist meist dasselbe. Daher ist es jedes Mal interessant, wenn ein
innovativer Filmbeitrag zum Thema daherkommt. Denn so kann und
muss „Untote wie wir“ betitelt werden.
In dem amerikanischen Streifen wird versucht, das Zombie- und
das Vampir-Genre zu kreuzen. Gemengt mit einer gehörigen Priese
schwarzem Humor, was im Großen und im Ganzen wunderbar
funktioniert. Man wird während der Betrachtung in verschiedene
Erlebniswelten geschickt. Es gibt den Krieg im Feindesland, den
Tod, die Wiederauferstehung, die Wandlung und letztlich wieder
kriegerische Handlungen in den Straßen der Großstadt. Viel
Abwechslung also, die für viel Unterhaltung sorgt. Es werden in
einigen Szenen sogar Erinnerungen an Abel Ferrara („The Driller
Killer - Der Bohrmaschinenkiller“, „Die Frau mit der 45er
Magnum“ u.v.a.) wach, auch wenn das Geschehen in den Straßen der
Westküsten-Metropole und nicht New York spielt.
Man bekommt hier keinen typischen Genre-Film zu Gesicht. Witzig
bei der Kreuzung zwischen Zombie und Vampir ist, dass der
Protagonist bei klarem Verstand ist, aber verfault und ziemlich
übel riecht. Zumindest dann, wenn er nicht regelmäßig blutigen
Nachschub erhält. Dies bedeutet zwangsläufig, dass die
Futtersuche höchste Priorität hat. Und es bedeutet, dass ekelige
und blutige Szenen nicht selten sind.
Zugegebenermaßen ist die Hochglanz-Independent-Produktion dabei
aber kein perfekter Film. Es gibt einige Längen und auch einige
Momente, die für eine Komödie zu wenig Unterhaltungswert
mitbringen. Die Komik kommt in „Untote wie wir“ eher subtil
rüber. Es gibt keine wirklichen Schenkelklopfer, dafür ist die
Gesamtsituation aber lustig und skurril.
Regisseur Kerry Prior kann man keinen Vorwurf und kaum
Verbesserungsvorschläge machen. Er hat den Stoff gut in den
Kasten gebracht und auch an die Charakterisierung gedacht. Das
ist ja bei Filmen dieser Art keine Normalität. Man entwickelt
zwangsläufig Sympathien für die beiden Hauptdarsteller und
fiebert bei ihrem Kampf, um frisches Blut, mit. Darstellerisch
bekommt man dabei solide Kost geboten, was ja auch nicht der
Normalfall ist.
Zum Schluss des Reviews muss festgehalten werden, dass „Untote
wie wir“ ein bemerkenswerter Film ist, der einem sympathisch
vermittelt, dass Vampir-Zombies auch nur Menschen sind. |