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Keith, A.J. und Duncan sind drei Studenten von
der etwas abgedrehteren Sorte. Da wundert es nicht sonderlich, dass sie für
eine Party, die sie ausrichten müssen, um in eine Verbindung aufgenommen zu
werden, eine Stripperin besorgen wollen. Die Suche treibt sie in den
berühmt berüchtigten „After Dark Club“, der nicht nur die schönsten
Mädchen weit und breit bietet, sondern auch welche, die einen ganz
speziellen Dienst anbieten...
Nachdem sich die drei eine Live-Show angesehen haben, um sich von der
Qualität der Damen zu überzeugen - sie möchten ihren neuen
Verbindungskameraden ja schließlich keinen Schund vorsetzen - begibt sich
A.J. hinter die Bühne, um die Schönheit zu engagieren. Doch hinter der
Bühne läuft die ganze Sache etwas anders und schließlich landet der
Student mit der Stripperin im Bett. Aber es kommt nicht zum Akt, wie der
junge Mann gehofft hatte. Die hübsche Tänzerin verwandelt sich nämlich in
einen Vampir und fällt über ihn her, um ihm das Blut auszusaugen.
Den anderen beiden Jungs fällt erst eine ganze Zeit später auf, dass ihr
Kommilitone nicht zurückkommt. Sie machen sich auf die Suche nach ihm. Kein
leichtes Unterfangen, da ihnen jemand nach dem Blut trachtet... |
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Ja, die guten alten 80er... Wie haben wir
diese Zeit und ihre Trends doch geliebt! Man bekam frohe Farben zu sehen,
kultige Musik und natürlich gab es auch die 0815 Filme (nicht wie heute die
0190er Gespräche) die zwar liebevoll gemacht wurden, meist aber an ihrer
Oberflächlichkeit scheiterten.
So gesehen ist „Vamp“ ein Vorzeigefilm seiner Zeit, denn er hat fast
alles zu bieten, was für diese Zeit stand und nicht zuletzt den damals so
erfolgreichen Superstar Grace Jones. Grace beschmückt so eine Art
Hauptrolle, nämlich die des Vampirs, der erst alle Leute verrückt macht,
um ihnen dann das Blut zu rauben. Das Verrücktmachen geschieht in Form von
künstlerischen Auftritten, die mit einer gehörigen Prise Erotik gewürzt
sind und natürlich auch mit der passenden Musik. Diese künstlerischen
Einlagen sind natürlich Geschmacksache, gerade in einem Horrorfilm, ein
Publikum wird es damals aber gegeben haben, sonst wäre der Film kein
Kultfilm geworden.
Von der Handlung her ist er eher platt, aber nicht uninteressant. Es macht
Spaß, die drei jungen Männer zu verfolgen, und in der ein oder anderen
Szene gibt es auch ein paar humoristische Einlagen, die dem Film ein wenig
seine Ernsthaftigkeit nehmen und angenehm unterhalten. Es ist auch nett zu
verfolgen, wie sich die Gruppe ungewollt splittet und wieder zusammenfindet,
aber an dieser Stelle wird natürlich nicht zuviel verraten...
Die Schauspieler wirken recht untalentiert, stören aber nicht weiter, und
die atmosphärischen Bilder, die Dialoge und die Synchronisation sind in
Ordnung. Die deutsche Videofassung von Highlight ist zwar mit einem
wunderschönen Wendecover ausgestattet, aber leider in zwei Szenen um 40
Sekunden geschnitten. Mittlerweile soll es aber eine uncut Fassung von Astro
geben. Auf DVD gibt es den Film ebenfalls ein mal cut und ein mal uncut,
beide Fassungen werden von One World Entertainment präsentiert.
Somit kann man also zum Fazit kommen, dass dieser Film ganz nett ist, aber
sicherlich kein besonders sehenswerter des Vampirgenres. Fans der 80er
werden sich über die nette Musik und die prächtigen Neonfarben freuen und
vielleicht auch über die Co-Protagonistin. „Vamp“ ist ein netter
Partyfilm, mehr nicht. |