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Der verrückte Serienkiller aus Stepfather 1+2
ist zwar optisch sehr verschandelt, aber Dank eines Chirurgen wird er wieder
hergestellt und sieht völlig normal aus. Bis auf die beiden kleinen Narben
hinter den Ohren, aber im Gegensatz zu seinem Aussehen vor der OP ist dies
nicht auffällig. Da er ein anderes Aussehen bekommen hat, ist es nicht
möglich, ihn für die Morde der Vergangenheit verantwortlich zu machen, und
so macht er sich auf, neue Opfer zu finden.
Als Kleingärtner findet er einen Job in einem verschlafenen Städtchen, und
wie es der Zufall so will verliebt er sich, oder zumindest sieht es so aus,
in die junge Mutter Christine. Sie verliebt sich auch in ihn und so kommt
es, dass Keith mit neuem Namen, neuem Job und einer Familie endlich das
gefunden hat, wonach er so lange suchte. Als der gehbehinderte Sohn von
Christine es in den Ferien vorzieht seinen richtigen Vater zu besuchen, wird
die Beziehung zwischen ihm und seinem neuen Stiefvater auf abrupte Weise
gestört.
Bis auf die Kleinigkeit, dass er einen Konkurrenten ausgeschaltet hat, hat
Keith ein normales Leben geführt, dies soll jetzt aber wieder vorbei sein.
Dass Christine keine Kinder bekommen kann, ist dann für ihn der Auslöser,
erneut zu töten. Er hält nach einer anderen Frau mit Kind Ausschau
während er den Tod seiner jetzigen Familie plant. Doch der gehbehinderte
Junge, Andy, der immer misstrauischer wird, findet heraus, dass es sich bei
seinem Stiefvater um den Serienkiller handelt, der in der Vergangenheit für
soviel Angst und Schrecken gesorgt hat. Er hat die Narben hinter dem Ohr
entdeckt und daraufhin ein altes Foto des Serienkillers mit einem neuen
seines Stiefvaters verglichen. Es gibt keinen Zweifel an der Identität des
Stiefvaters und so lautet Andys Aufgabe: Seine Mutter, die ihm im übrigen
nicht glaubt, sich selbst und einen Freund der Familie vor dem sicheren Tod
zu bewahren. Aber seine Behinderung ist ihm dabei im Wege, so dass es so
aussieht als wäre der Gegner unbesiegbar... |
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„Vatertag“ ist der dritte Teil aus der
Stepfather-Reihe, dessen Vorgänger mir nicht bekannt sind und auch beim
Gucken nichts zur Sache tun. Es ist ein eigenständiger Film, der nur
bedingt eine gute Story hat, da diese absolut oberflächlich und
überwiegend langweilig erzählt wird. Man hat meist das Gefühl, als
würden einige Szenen nur vorhanden sein, um die Spielzeit von etwa 90
Minuten vollzubekommen, da sie so etwas von nichtssagend und anspruchslos
sind, dass einem schon gar nichts mehr einfällt.
Der Film ist eine typisch amerikanische Billigproduktion, die weder mit
Schauspielern, Effekten und Sonstigem glänzen kann. Zwar kommen einige
Splatterszenen ansatzweise zum Einsatz aber richtig gut sind die an einer
Hand abzuzählenden Szenen wirklich nicht. Selbst einige Actionszenen sind
absolut mies und wirken dadurch sogar lächerlich. Als Beispiel kann ich
eine Szene nennen, in der unser Stiefvater einen Mann in einem Auto
umgebracht hat. Er will die Spuren verwischen und das Auto einen Abhang
hinunterstürzen. Dies klappt auch aber komischerweise explodiert das Auto
nachdem es von der Kante geschubst wurde und sich zu 100% in der Luft
befindet. Die Gesetze der Physik wurden also für einen billigen, typisch
amerikanischen Explosionseffekt außer Kraft gesetzt...???
Ansonsten gibt es auch nichts Positives zu vermelden außer vielleicht, dass
ich schon wesentlich schlechtere Filme gesehen habe, die aber meist weniger
langweilig waren. Die ersten beiden Teile werde ich mir wohl erst dann
zulegen, wenn ich den Rest des reichhaltigen Horrorangebotes auf dem
deutschen Markt gesehen habe... |