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Ein kleiner Junge namens Karl Berger spielt im
Garten mit seinem Ball, dann geht er nach Hause, wird von seiner Mutter
angeschrieen und bringt sie daraufhin halt um. Erst später erfahren wir,
dass Karl hin und wieder von seiner Mutter im Keller eingesperrt wurde und
dass ihm dort der Teufel persönlich begegnete und ihm befahl seine Mutter
zu killen.
20 Jahre später lebt Karl, mit dem inzwischen schönen Namen Karl – the
Butcher, in einer Irrenanstalt bzw. er soll in eine andere verlegt werden.
Auf der Fahrt dorthin kommt es jedoch zu einem Zwischenfall und Karl
entkommt, bringt dabei natürlich die Polizisten, die ihn eskortierten um
und es beginnt eine wilde Abschlachtung aller Leute, die Karl in irgendeiner
Weise über den Weg laufen. |
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Sorry Leute, ich würde ja gerne noch ein
wenig mehr zur Story schreiben, aber da ist einfach nicht mehr rauszuholen!
Der Film besitzt halt einfach keine bessere Story, er setzt einzig und
alleine auf billige Abschlachtszenen!
Violent Shit ist ein Amateursplatterfilm (Low Budget - Film), das mal
vorweg, also darf man ohnehin keinen Film alla Hollywoodmanier erwarten. Es
ist das Debüt von Regisseur Andreas Schnaas, der ihn mit recht bescheidenen
Mitteln 1989 filmte. Und glaubt mir, wenn ich „bescheidene Mittel“ sage,
dann meine ich wirklich sehr bescheidene! Das Kamerabild ist so dermaßen
verwackelt und ruckelnd, als würde man sich ein selbstgedrehtes Video vom
letzten Urlaub oder Junggesellenabschied anschauen. Der Ton ist noch
schlechter und mit jeder Menge Nebengeräuschen und Rauschen vermischt, so
dass man schon ganz genau hinhören muß, um überhaupt etwas zu verstehen.
Die Atmosphäre...nun ja, der Film spielt überwiegend in einem Wald, in dem
Karl halt herum rennt und jeden der ihm begegnet abschlachtet. Also
ebenfalls nichts sehr fesselndes, es kommt irgendwie keine Gruselstimmung
auf.
Die Effekte, das wichtigste bei einem Splatterfilm und das auch meist solche
Filme wieder von einer schlechten Story heraus reist, vermag diesmal auch
nicht so richtig zu überzeugen. Es wird zwar sehr viel gemetzelt, mit einem
Fleischermesser, einer Kettensäge usw. aber die Effekte wirken einfach nur
billig und teilweise wie mit Knetmasse geformt (z.B. Kastrationsszene). Das
Blut sieht auch etwas zu blass aus, auch wenn es richtig schön spritzt. Bei
den Extras habe ich mich dagegen sehr amüsiert, bei einer Traumszene von
Karl, als er Jesus am Kreuz abschlachtet (ja, ich weiß das klingt jetzt
derb, aber ich habe das Drehbuch ja auch nicht verfasst und außerdem
kümmert mich solcher Kirchenkrams eh nicht weiter), da ist der Kommentar
des Filmers zu hören: “Jetzt pump schon mehr“. Und Andreas Schnaas
(spielt übrigens den Killer Karl selber) erwidert dann nur: “Der Arm ist
aber schon leer! Da ist kein Blut mehr drin“. Kommt irgendwie lustig
rüber! Aber auch bei einer Innereien-raushol-Szene kommt diese nicht sehr
realistisch rüber, da werden irgendwelche Würste aus dem Bauch geholt, die
wohl den Darm darstellen sollen und auch was da ansonsten rausgeholt wird,
wirkt eher seltsam. Auch die Geburt von Karl junior ( es musste halt Stoff
für Teil 2 her) ist mehr als seltsam anzusehen, denn wisse, auch Männer
können Babys kriegen! Babys die wie Babypuppen aussehen und sich nicht
bewegen und ganz leise sind.
Die Darsteller sind natürlich alles Laien und dementsprechend spielen sie
dann auch. Regisseur Andreas Schnaas ließ es sich natürlich nicht nehmen
den Killer selbst zu spielen, aber auch er ist eben kein Profi. Nun ja, man
sage sich halt immer:“ Es ist ja auch ein Amateursplatterfilm!“
So sehr ich auch Splatterfilme liebe und jedem Amateurfilm in diesem Genre
eine große Chance gebe, aber irgendwie schafft es dieser Streifen dennoch
nicht mich zu fesseln oder auch nur in geringem Maße zu begeistern. Der
Film ist einfach lächerlich! Außerdem strengt es an, immer so genau
hinhören zu müssen und dass im Grunde auch immer das selbe passiert, wird
auch auf Dauer langweilig! Aber ich war ja auch vor diesem ersten Teil
gewarnt, jeder Filmemacher fängt halt mal klein an und zumindest weiß ich,
dass Violent Shit 4 recht spaßig war! Jetzt warten halt noch Teil 2 und 3
hier auf mich und ich bin guter Hoffnung, dass diese besser werden, denn
schlechter können sie eh nicht werden.
Bei meiner Fassung dieses Filmes handelt es sich übrigens um die DVD-
Version von Astro mit der gesamten Trilogie (ja ich weiß, eine Trilogie
besitzt normalerweise 3 Teile, aber es sind halt inzwischen 4, obwohl in
Teil 4 nicht mehr Karl – the Butcher vorkommt, da heißt er nämlich
Nikos, obwohl die Person ansonsten genauso ist wie Karl).
^v^ FAZIT: ^v^
Ein wirklich lausiges Machwerk! Empfehlen tue ich diesen Film höchstens
eingefleischten Splatterfans, die den Film zumindest einmal gesehen haben
wollen um mitreden zu können... |